Jan ten Doornkaat Koolman (1815): Unterschied zwischen den Versionen
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Jan ten Doornkaat Koolman wurde als Sohn seines [[Jan ten Doornkaat Koolman (1773)|gleichnamigen Vaters]] und dessen | Jan ten Doornkaat Koolman wurde als Sohn seines [[Jan ten Doornkaat Koolman (1773)|gleichnamigen Vaters]] und dessen [[Jeikelina ten Doornkaat Koolman|Ehefrau Jeikelina]] in Norden geboren. Sein Vater war der Gründer der [[Doornkaat|Brennerei Doornkaat]]. Nachdem er mit 16 Jahren das [[Ulrichsgymnasium]] verließ, absolvierte er eine Buchbinderlehre, die er 1835 beendete. Jan, der sich mehr den geistigen Dingen als dem Firmengeschäft verbunden fühlte, äußerte den Wunsch, nach Halle zu ziehen, um dort in einer Buchhandlung zu arbeiten. Seine Eltern verweigerten ihm diesen Wunsch und forderten seinen Einstieg in das Familienunternehmen, in das er 1836 eintrat. | ||
1846 zog sich sein Vater aus dem Firmengeschäft zurück und übertrug ihm und Fiepko die Geschäftsführung. Trotz seines ursprünglichen Wunsches, einen anderen Berufsweg zu gehen, zeigte er großes wirtschaftliches Geschick. Allein in den beiden ersten Jahrzehnten der Nachfolger des Firmengründers, also im Zeitraum von 1846 bis 1876, verzehnfachte sich die Jahresproduktion von 1560 auf 15 000 Hektoliter. Die Brüder bauten die Fabrik systematisch aus und hielten sie auf dem neuesten Stand der Technik. Während der Bruder Fiepko für die praktisch-technische Seite des Betriebes zuständig war, widmete Jan sich der kaufmännischen Seite; eine glückliche Arbeitsaufteilung, die offenbar auch durch ein harmonisches Verhältnis der Brüder befördert wurde. | 1846 zog sich sein Vater aus dem Firmengeschäft zurück und übertrug ihm und Fiepko die Geschäftsführung. Trotz seines ursprünglichen Wunsches, einen anderen Berufsweg zu gehen, zeigte er großes wirtschaftliches Geschick. Allein in den beiden ersten Jahrzehnten der Nachfolger des Firmengründers, also im Zeitraum von 1846 bis 1876, verzehnfachte sich die Jahresproduktion von 1560 auf 15 000 Hektoliter. Die Brüder bauten die Fabrik systematisch aus und hielten sie auf dem neuesten Stand der Technik. Während der Bruder Fiepko für die praktisch-technische Seite des Betriebes zuständig war, widmete Jan sich der kaufmännischen Seite; eine glückliche Arbeitsaufteilung, die offenbar auch durch ein harmonisches Verhältnis der Brüder befördert wurde. | ||