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Es ist nicht überliefert, wann die Uldingaburg errichtet wurde, sie existierte jedoch spätens um 1500. Für diese Zeit wird das Häuptlingsgeschlecht [[Uldinga]] als Grundherren genannt. Der letzte männliche Uldinga verstarb 1569 und das gesamte Gut wechselte seinen Besitzer. Die Besitzer waren adelig frei, das bedeutet, dass sie Sonderprivilegien hatten und damit nur bei Freuen- oder Trauerfällen Hofdienste am Hofe des Landesherren zu leisten hatten.
Es ist nicht überliefert, wann die Uldingaburg errichtet wurde, sie existierte jedoch spätens um 1500. Für diese Zeit wird das Häuptlingsgeschlecht [[Uldinga]] als Grundherren genannt. Der letzte männliche Uldinga verstarb 1569 und das gesamte Gut wechselte seinen Besitzer. Die Besitzer waren adelig frei, das bedeutet, dass sie Sonderprivilegien hatten und damit nur bei Freuen- oder Trauerfällen Hofdienste am Hofe des Landesherren zu leisten hatten.


Für die Mitte des 17. Jahrhunderts wird ein Arp Wencken als Besitzer genannt. Am 23. Februar 1662 verkauft dieser das gesamte Gut Ekel mit allen Ländereien, Wiesen und Teichen, Haus, Scheunen und Gärten an Graf Edzard Ferdinand aus dem Geschlecht der [[Cirksena]]. Diesem gehörte auch das bis heute erhaltene [[Gräfliches Haus | Gräfliche Haus]] am [[Am Markt | Norder Marktplatz]]. Er behielt das Gut bis zum 25. Januar 1667, als er es letztlich seiner Gattin Anna Dorothea, Gräfin von Criechingen und Püttingen als Morgengabe (Brautgeschenk zur Hochzeit) überschreibt.
Für die Mitte des 17. Jahrhunderts wird ein Arp Wencken als Besitzer genannt. Am 23. Februar 1662 verkauft dieser das gesamte Gut Ekel mit allen Ländereien, Wiesen und Teichen, Haus, Scheunen und Gärten an Graf Edzard Ferdinand aus dem Geschlecht der [[Cirksena]]. Diesem gehörte auch das bis heute erhaltene [[Gräfliches Haus | Gräfliche Haus]] am [[Am Markt | Norder Marktplatz]]. Er behielt das Gut bis zum 25. Januar 1667, als er es letztlich seiner Gattin Anna Dorothea, Gräfin von Criechingen und Püttingen, als Morgengabe (Brautgeschenk zur Hochzeit) überschreibt.


Nach dem Tod der Ehehleute erbt der Sohn Friedrich Ulrich das gesamte Gut. Spätestens ab dem 19. Februar 1707 gelangt das Gut Ekel wieder in den Besitz der [[Cirksena]], als Christian Eberhard, damals Fürst zu Ostfriesland, als Eigentümer genannt wird.
Nach dem Tod der Ehehleute erbt der Sohn Friedrich Ulrich das gesamte Gut. Spätestens ab dem 19. Februar 1707 gelangt das Gut Ekel wieder in den Besitz der [[Cirksena]], als Christian Eberhard, damals Fürst zu Ostfriesland, als Eigentümer genannt wird.


Nach dem Tod Christian Eberhards erbt dessen Sohn und neuer Fürst, Georg Albrecht, das Anwesen. Er veräußert es am 17. August 1711 an den Norder Ratsherrn Wichman Wilhelm Toden. Als Notar Heilmann 1805 das Turmhaus erwirbt, steht im Vertrag, dass es dem Käufer frei stehe, das durch Einsturz bedrohte Haus, sobald er will, abzubrechen.
Nach dem Tod Christian Eberhards erbt dessen Sohn und neuer Fürst, Georg Albrecht, das Anwesen. Er veräußert es am 17. August 1711 an den Norder Ratsherrn Wichman Wilhelm Toden. Als Notar Heilmann 1805 das Turmhaus erwirbt, steht im Vertrag, dass es dem Käufer frei stehe, das durch Einsturz bedrohte Haus, sobald er es will, abzubrechen.


Für das Jahr 1667 wird Graf Edzard Ferdinand aus dem Geschlecht der [[Cirksena]] genannt, dem a gehörte. Vom Baustil her erinnerte die Uldingaburg an das [[Altes Rathaus | Alte Rathaus]] von Norden.
Für das Jahr 1667 wird Graf Edzard Ferdinand aus dem Geschlecht der [[Cirksena]] genannt, dem a gehörte. Vom Baustil her erinnerte die Uldingaburg an das [[Altes Rathaus | Alte Rathaus]] von Norden.