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Tidofeld ist seit 1996 ein eigenständiger Ortsteil und hat rund 950 Einwohner (Stand: 30.06.2020)<ref>[https://www.norden.de/index.php?ModID=7&FID=3170.8883.1&object=tx%7C3170.8883.1 Norden.de: Einwohnerzahl nach Ortsteilen]</ref>, die sich auf einer Fläche von lediglich 0,47 km² verteilen. Hieraus ergibt sich eine sehr hohe Bevölkerungsdichte. <ref>[https://www.norden.de/Stadtleben/Die-Stadt/Ortsteile/ Norden.de: Ortsteile der Stadt Norden]</ref>
== Geschichte ==
Der Name ''Tidofeld'' geht auf ein im 17.&nbsp;Jahrhundert an dieser Stelle erbautes Schloss zurück. Es wurde durch Tido Freiherr zu [[Innhausen und Knyphausen]] (1582–1638) errichtet. Der Freiherr Tido war ein Bruder des Feldmarschalls [[Dodo zu Innhausen und Knyphausen]].
{{siehe auch|Vertriebenenlager Tidofeld}}
Besondere Bedeutung erlangte Tidofeld dadurch, dass nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in einem ehemaligen [[Baracke|Barackenlager]] der [[Wehrmacht]] (Marine-Durchgangslager) ein Vertriebenenlager mit 6000 Bewohnern (eines der größten Lager Deutschlands) entstand.<ref name="tido45">Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Norden: [http://www.kirchenkreis-norden.de/go/kknorden/home/gnadenkirchetidofeld/tidofeld1945_1960.xhtml ''Tidofeld 1945-1960''], Dokumentationen und Bilder zum Flüchtlingslager Tidofeld; gesehen am 13. Januar 2010</ref> Inmitten des Lagers wurde eine Baracke zu einem Kirchengebäude umfunktioniert<ref name="tido45" />. Sie war Vorläuferin der 1961 erbauten Gnadenkirche und – nach deren [[Profanierung]] – des heutigen Dokumentationszentrums.
== Sehenswürdigkeiten ==
Zu den Sehenswürdigkeiten Tidofelds gehört eine Dauerausstellung in der profanierten evangelisch-lutherischen [[Gnadenkirche Tidofeld]], die Flucht und Vertreibung von Bewohnern der ehemaligen deutschen Ostgebiete sowie das [[Vertriebenenlager Tidofeld]] dokumentiert.<ref>[http://www.kirchenkreis-norden.de/go/kknorden/home/gnadenkirchetidofeld.xhtml Evangelisch-lutherischer Kirchenkreis Norden: ''Gnadenkirche Tidofeld'']; abgerufen am 13. Januar 2010</ref> Dieses Projekt steht unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministerpräsidenten [[David McAllister]].  [[Margot Käßmann]], ehemalige Landesbischöfin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover, war bis zu ihrem Rücktritt ebenfalls Schirmherrin des Dokumentationszentrums.
== Einzelnachweise ==
<references />