Speicher de Hoop: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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26506 Norden
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Der '''Speicher de Hoop''' gehörte bis 1938 zu den Getreidespeichern der jüdischen [[Heinz Samson|Familie Samson]]. Im genannten Jahr wurde es von [[Heike Hinrichs]] erworben, nachdem die Nationalsozialisten die Familie enteigneten.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 172</ref><ref>[https://www.oz-online.de/-printartikel/815740/Die-Ermordeten-begleiteten-ihn-zeitlebens Online-Bericht der Ostfriesen Zeitung vom 11. September 2009], abgerufen am 8. September 2021</ref> Der zwischen beiden befindliche Mittelbau wurde bereits 1967 eingefügt und schon seit 1951 diente das Gebäude wieder zu Wohnzwecken, nachdem es einige Zeit als Bibliothek genutzt wurde.<ref name=":0">Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 36</ref>
Der '''Speicher de Hoop''' (auch: ''De Hoop 1831'') gehörte bis 1938 zu den Getreidespeichern der jüdischen [[Heinz Samson|Familie Samson]]. Im genannten Jahr wurde es von [[Heike Hinrichs]] erworben, nachdem die Nationalsozialisten die Familie enteigneten.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 172</ref><ref>[https://www.oz-online.de/-printartikel/815740/Die-Ermordeten-begleiteten-ihn-zeitlebens Online-Bericht der Ostfriesen Zeitung vom 11. September 2009], abgerufen am 8. September 2021</ref> Ab 1950 oder 1951 wurde das Packhaus für Wohn- und Geschäftszwecke umgebaut.<ref>Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 45</ref><ref name=":0">Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 36</ref> Bis dahin wurde das Gebäude als Bibliothek genutzt.<ref name=":0" />


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Der zwischen beiden befindliche Mittelbau wurde schließlich 1967 eingefügt.<ref name=":0" /> Wie auch das benachbarte [[Haus Samson]] wurde der Speicher 2000 bis 2001 geradezu vorbildlich anhand alter Fotos restauriert.<ref name=":0" /> Das Gebäude steht heute wegen seiner historischen Bedeutung unter Denkmalschutz.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Norden Liste der Baudenkmale in Norden], abgerufen am 11. November 2021</ref>


==Galerie==
==Galerie==

Version vom 3. Februar 2022, 15:20 Uhr

Speicher de Hoop

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Basisdaten
Entstehungszeit 1831
Erbauer Familie Samson
Bauweise Ziegelsteinbau
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Neuer Weg 71

26506 Norden

Der Speicher de Hoop (auch: De Hoop 1831) gehörte bis 1938 zu den Getreidespeichern der jüdischen Familie Samson. Im genannten Jahr wurde es von Heike Hinrichs erworben, nachdem die Nationalsozialisten die Familie enteigneten.[1][2] Ab 1950 oder 1951 wurde das Packhaus für Wohn- und Geschäftszwecke umgebaut.[3][4] Bis dahin wurde das Gebäude als Bibliothek genutzt.[4]

Der zwischen beiden befindliche Mittelbau wurde schließlich 1967 eingefügt.[4] Wie auch das benachbarte Haus Samson wurde der Speicher 2000 bis 2001 geradezu vorbildlich anhand alter Fotos restauriert.[4] Das Gebäude steht heute wegen seiner historischen Bedeutung unter Denkmalschutz.[5]

Galerie

Einzelnachweise

  1. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 172
  2. Online-Bericht der Ostfriesen Zeitung vom 11. September 2009, abgerufen am 8. September 2021
  3. Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 45
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 36
  5. Liste der Baudenkmale in Norden, abgerufen am 11. November 2021

Siehe auch