Im Spiet: Unterschied zwischen den Versionen
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Eine andere Erklärung, die aber weniger wahrscheinlich ist, ist die Herleitung vom ostfriesischen Wort "Spit", was eine freie, offene, flache und unbebaute Niederung beschreibt, die von allen Seiten leicht übersehen werden kann.<ref>Übersicht über sach- und personenbezogene Straßennamen der Stadt Norden</ref> | Eine andere Erklärung, die aber weniger wahrscheinlich ist, ist die Herleitung vom ostfriesischen Wort "Spit", was eine freie, offene, flache und unbebaute Niederung beschreibt, die von allen Seiten leicht übersehen werden kann.<ref>Übersicht über sach- und personenbezogene Straßennamen der Stadt Norden</ref> | ||
Vor 1949 hieß die Straße (ab dem Feldpfad) "Martensdorf". | |||
=== Entwicklung === | === Entwicklung === | ||
Das Spietland gehörte meistens den Gastbewohnern und kann als ein erniedrigter Sandboden angesehen werden mit schwarzer erdartiger Oberkrume.<ref>Arends, Fridrich (1818): Ostfriesland und Jever in geographischer, statistischer und besonders landwirtschaftlicher Hinsicht. Unveränderter Nachdruck der Ausgaben Emden 1818, Bd. 1, S. 420 f.</ref> | Das Spietland gehörte meistens den Gastbewohnern und kann als ein erniedrigter Sandboden angesehen werden mit schwarzer erdartiger Oberkrume.<ref>Arends, Fridrich (1818): Ostfriesland und Jever in geographischer, statistischer und besonders landwirtschaftlicher Hinsicht. Unveränderter Nachdruck der Ausgaben Emden 1818, Bd. 1, S. 420 f.</ref> Der heutige Name und Straßenverlauf hat sich seit mindestens 1895 nicht verändert, wobei jedoch erkennbar ist, dass der mittlere Teil (zwischen Martensdorf und ungefähr Attenastraße) nicht befestigt war.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> | ||
Der heutige Name und Straßenverlauf hat sich seit mindestens 1895 nicht verändert, wobei jedoch erkennbar ist, dass der mittlere Teil (zwischen Martensdorf und ungefähr Attenastraße) nicht befestigt war.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> | |||
Auf einer Panoramaaufnahme vom 31. Oktober 1956 ist zu erkennen, dass zu dieser Zeit bereits einige Wohnblocks bestanden, die jedoch noch im Stile klassischer Mehrparteienhäuser mit Walmdach errichtet wurden.<ref>Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 27</ref> Die schmucklosen, quadratischen Klötze, wie sie heute im [[Warfenweg]] dominieren, kamen erst später dazu. | |||
== Einzelnachweise == | == Einzelnachweise == | ||