Mädchenpensionat Reins: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Das '''Mädchenpensionat Reins''' war eine Herberge und Erziehungsanstalt (Pensionat) für junge Mädchen. Zu den Bewohnerinnen gehörten vor allem auswärts wohnende Schülerinnen der [[Gräfin-Theda-Schule]], die hier von Fräulein Reins beherbergt und erzogen wurden.<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 107</ref>
Das '''Mädchenpensionat Reins''' war eine von [[Marie Reins]] betriebene Herberge und Erziehungsanstalt (Pensionat) für junge Mädchen.<ref name=":0">Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 119</ref> Zu den Bewohnerinnen gehörten vor allem auswärts wohnende Schülerinnen der [[Gräfin-Theda-Schule]], die hier von Fräulein Reins beherbergt und erzogen wurden.<ref name=":0" /><ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 107</ref>


Nachdem die Gräfin-Theda-Schule ab 1928 keine reine Mädchenschule mehr war und nun auch das [[Ulrichsgymnasium]] für Mädchen offen stand, verlor sich der Trend zu einer geschlechterspezifischen Trennung und Beherbergung. Das Gebäude wurde schließlich vom Juni 1937 bis zum 30. April 1956 vom [[Bürohaus Janssen]] genutzt.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 171</ref> Wenig später wurde es abgerissen und durch ein Wohnhaus ersetzt.
Nachdem die Gräfin-Theda-Schule ab 1928 keine reine Mädchenschule mehr war und nun auch das [[Ulrichsgymnasium]] für Mädchen offen stand, verlor sich der Trend zu einer geschlechterspezifischen Trennung und Beherbergung. Das Gebäude wurde schließlich vom Juni 1937 bis zum 30. April 1956 vom [[Bürohaus Janssen]] genutzt.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 171</ref> Wenig später wurde es abgerissen und durch ein Wohnhaus ersetzt.

Version vom 11. Februar 2022, 11:50 Uhr

Mädchenpensionat Reins

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Basisdaten
Entstehungszeit vor 1910
Erbauer unbekannt
Bauweise Ziegelsteinbau
Erhaltungszustand um 1956 abgebrochen
Genaue Lage Westerstraße 74

26506 Norden

Das Mädchenpensionat Reins war eine von Marie Reins betriebene Herberge und Erziehungsanstalt (Pensionat) für junge Mädchen.[1] Zu den Bewohnerinnen gehörten vor allem auswärts wohnende Schülerinnen der Gräfin-Theda-Schule, die hier von Fräulein Reins beherbergt und erzogen wurden.[1][2]

Nachdem die Gräfin-Theda-Schule ab 1928 keine reine Mädchenschule mehr war und nun auch das Ulrichsgymnasium für Mädchen offen stand, verlor sich der Trend zu einer geschlechterspezifischen Trennung und Beherbergung. Das Gebäude wurde schließlich vom Juni 1937 bis zum 30. April 1956 vom Bürohaus Janssen genutzt.[3] Wenig später wurde es abgerissen und durch ein Wohnhaus ersetzt.

Galerie

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 119
  2. Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 107
  3. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 171

Siehe auch