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Die Schulstraße ist noch relativ jung und wurde erst um 1920 angelegt, zunächst zwischen [[Am Zingel]] und der Gabelung an der [[Große Mühlenstraße|Großen Mühlenstraße]] und [[Kleine Mühlenstraße|Kleinen Mühlenstraße]]. Zu den bekanntesten Gebäuden dieser Zeit gehört die 1921 errichtete [[Pestalozzischule]].<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref><ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 14</ref> Das vermutlich älteste Privathaus stammt aus dem Jahr 1926 (Hausnummer 67).<ref>Jahreszahl an der östlichen Wandmauer (neben dem Eingang) eingelassen</ref> Die schräg gegenüberliegenden Mehrfamilienhäuser in Richtung Zingel stammen aus dem Jahr 1937.<ref>Jahreszahl in der Mauer zur Straßenseite eingelassen</ref>
Die Schulstraße ist noch relativ jung und wurde erst um 1920 angelegt, zunächst zwischen [[Am Zingel]] und der Gabelung an der [[Große Mühlenstraße|Großen Mühlenstraße]] und [[Kleine Mühlenstraße|Kleinen Mühlenstraße]]. Zu den bekanntesten Gebäuden dieser Zeit gehört die 1921 errichtete [[Pestalozzischule]].<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref><ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 14</ref> Das vermutlich älteste Privathaus stammt aus dem Jahr 1926 (Hausnummer 67).<ref>Jahreszahl an der östlichen Wandmauer (neben dem Eingang) eingelassen</ref> Die schräg gegenüberliegenden Mehrfamilienhäuser in Richtung Zingel stammen aus dem Jahr 1937.<ref>Jahreszahl in der Mauer zur Straßenseite eingelassen</ref>


1938 erfolgte mit dem Abbruch des sogenannten ''Benjaminschen Hauses'' nahe des Standorts der früheren [[Ekeler Mühle]] (in der Nähe des Bahnübergangs) die nordöstliche Teilstrecke.<ref>Zeitzeugenbefragung vom 26. Oktober 2021</ref> Bis 1939 wurde die gesamte Straße asphaltiert. In der Schleife in Richtung der Mühlenstraßen (wo heute die [[Conerus-Schule]] steht) wurde wenig später ein [[Bunker (Schulstraße)|Bunker]] errichtet.<ref>Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 0115011-16.jpg)</ref><ref>Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 0115011-9.jpg)</ref> Unklar ist, wie genau die Benennung der Straße damals lautete. Sicher ist, dass der Teil östlich des genannten Bahnübergangs bis zur Kreuzung am [[Looger Weg]] und [[Heitsweg]] noch bis etwa 1958 [[Ekeler Weg|''Ekeler Weg'']] hieß und erst danach in ''Schulstraße'' umbenannt wurde.
1938 erfolgte mit dem Abbruch des sogenannten ''Benjaminschen Hauses'' nahe des Standorts der früheren [[Ekeler Mühle]] (in der Nähe des Bahnübergangs) die nordöstliche Teilstrecke.<ref>Zeitzeugenbefragung vom 26. Oktober 2021</ref> Bis 1939 wurde die gesamte Straße asphaltiert. In der Schleife in Richtung der Mühlenstraßen (wo heute die [[Conerus-Schule]] steht) wurde wenig später ein [[Bunker (Schulstraße)|Bunker]] errichtet.<ref>Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 0115011-16.jpg)</ref><ref>Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 0115011-9.jpg)</ref> Unklar ist, wie genau die Benennung der Straße damals lautete. Sicher ist, dass der Teil östlich des genannten Bahnübergangs bis zur Kreuzung am [[Looger Weg]] und [[Heitsweg]] noch bis etwa 1958 [[Ekeler Weg|''Ekeler Weg'']] hieß und erst danach in ''Schulstraße'' umbenannt wurde. In dieser Zeit wurde dann auch die Verbindung zur [[Große Mühlenstraße|Großen Mühlenstraße]] hergestellt, für die das Wohnhaus des Drechslers Mattheesen ([[Große Mühlenstraße 27]]) weichen musste.<ref>Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 103</ref>


Eine der Besonderheiten der Schulstraße ist ihre verwirrend erscheinende [[Hausnummerierung]]. Die Hausnummer 1, das alte Müllerhaus der [[Ekeler Mühle]], befindet sich an dem Bahnübergang in der Nähe der [[Große Mühlenstraße|Großen Mühlenstraße]], rechts daneben befindet sich die Nummer 2 ([[Bäckerei Grünhoff]]), wieder rechts davon war früher die Nummmer 3. Die Nummer 4 folgt dann rechts des [[Rosenweg|Rosenwegs]]. Die weitere Nummerierung erfolgt auf der nördlichen Straßenseite bis zum [[Looger Weg]], wo sie dann auf der gegenüberliegenden Straßenseite wieder zurück zum Bahnübergang führt und dort dann zunächst mit der Hausnummer 40 endet. Im neueren Teil der Schulstraße läuft sie dann auf derselben Straße weiter hoch, ehe sie [[Am Zingel]] mit der Nummer 64 endet und auf der nördlichen Straßenseite wieder zurück zur Nummer 1 führt, wo die Nummer 82 dann die höchste der Straße ist.
Eine der Besonderheiten der Schulstraße ist ihre verwirrend erscheinende [[Hausnummerierung]]. Die Hausnummer 1, das alte Müllerhaus der [[Ekeler Mühle]], befindet sich an dem Bahnübergang in der Nähe der [[Große Mühlenstraße|Großen Mühlenstraße]], rechts daneben befindet sich die Nummer 2 ([[Bäckerei Grünhoff]]), wieder rechts davon war früher die Nummmer 3. Die Nummer 4 folgt dann rechts des [[Rosenweg|Rosenwegs]]. Die weitere Nummerierung erfolgt auf der nördlichen Straßenseite bis zum [[Looger Weg]], wo sie dann auf der gegenüberliegenden Straßenseite wieder zurück zum Bahnübergang führt und dort dann zunächst mit der Hausnummer 40 endet. Im neueren Teil der Schulstraße läuft sie dann auf derselben Straße weiter hoch, ehe sie [[Am Zingel]] mit der Nummer 64 endet und auf der nördlichen Straßenseite wieder zurück zur Nummer 1 führt, wo die Nummer 82 dann die höchste der Straße ist.