Haus Landmann: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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26506 Norden
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'''Haus Landmann''' ist der Name einer denkmalgeschützten Stadtvilla in der [[Osterstraße]] in Norden, unmittelbar neben der [[Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole]].<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Norden Liste der Baudenkmale in Norden], abgerufen am 11. November 2021</ref> Das Haus wurde um 1900 von der Familie Landmann aus Norden erbaut, die hier in dieser Zeit neuer Inhaber der nahegelegenen [[Eisenhütte]] wurde. Das Gelände war zuvor unbebaut und gehörte zur Norder Umlandgemeinde [[Sandbauerschaft]]. Residierte hier früher ausschließlich die Familie, wird das Gebäude heute als Mehrparteienhaus genutzt.<ref>Schreiber, Gretje (1995): Nordens Häuser und ihre Bewohner (XIV) Die Leute in der Osterstraße, in: Ostfriesischer Kurier vom 17./18. Juni 1995, S. 8</ref> In den 1970er Jahren befand sich hier zudem eine Massagepraxis.<ref>Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv)</ref>
'''Haus Landmann''' (auch: ''Gelbes Haus'')<ref>Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 100</ref> ist der Name einer denkmalgeschützten Stadtvilla in der [[Osterstraße]] in Norden, unmittelbar neben der [[Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole]].<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Norden Liste der Baudenkmale in Norden], abgerufen am 11. November 2021</ref> Das Haus wurde um 1900 von der Familie Landmann aus Norden erbaut, die hier in dieser Zeit neuer Inhaber der nahegelegenen [[Eisenhütte]] wurde. Das Gelände war zuvor unbebaut und gehörte zur Norder Umlandgemeinde [[Sandbauerschaft]]. Residierte hier früher ausschließlich die Familie, wird das Gebäude heute als Mehrparteienhaus genutzt.<ref>Schreiber, Gretje (1995): Nordens Häuser und ihre Bewohner (XIV) Die Leute in der Osterstraße, in: Ostfriesischer Kurier vom 17./18. Juni 1995, S. 8</ref> In den 1970er Jahren befand sich hier zudem eine Massagepraxis.<ref>Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv)</ref>


Obgleich es aus heutigen Gesichtspunkten eher unattraktiv erscheint, ein Wohngebäude unmittelbar an Bahnschienen zu errichten, war es in früheren Zeiten äußerst angesagt. Die Nähe zu [[Bahnhof Norden-Stadt|einem Bahnhof]] galt als begehrenswert, denn so konnte man ein verkehrsgünstiges Anwesen an einem der städtischen Einfallstore vorzeigen. Am Bahnhof war zudem ''immer etwas los'', denn diese lagen in der Regel nahe der prestigeträchtigen Hauptstraßen. Die Lärmbelästigung war damals noch längst nicht mit heute zu vergleichen. Im Falle des Hauses Landmann kommt hinzu, dass das Gebäude in unmittelbarer Nähe zur Fabrik lag.
Obgleich es aus heutigen Gesichtspunkten eher unattraktiv erscheint, ein Wohngebäude unmittelbar an Bahnschienen zu errichten, war es in früheren Zeiten äußerst angesagt. Die Nähe zu [[Bahnhof Norden-Stadt|einem Bahnhof]] galt als begehrenswert, denn so konnte man ein verkehrsgünstiges Anwesen an einem der städtischen Einfallstore vorzeigen. Am Bahnhof war zudem ''immer etwas los'', denn diese lagen in der Regel nahe der prestigeträchtigen Hauptstraßen. Die Lärmbelästigung war damals noch längst nicht mit heute zu vergleichen. Im Falle des Hauses Landmann kommt hinzu, dass das Gebäude in unmittelbarer Nähe zur Fabrik lag.

Version vom 22. April 2022, 12:53 Uhr

Haus Landmann

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Basisdaten
Entstehungszeit zw. 1890 und 1900
Erbauer Hermann Landmann
Bauweise Stadtvilla
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Osterstraße 37

26506 Norden

Haus Landmann (auch: Gelbes Haus)[1] ist der Name einer denkmalgeschützten Stadtvilla in der Osterstraße in Norden, unmittelbar neben der Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole.[2] Das Haus wurde um 1900 von der Familie Landmann aus Norden erbaut, die hier in dieser Zeit neuer Inhaber der nahegelegenen Eisenhütte wurde. Das Gelände war zuvor unbebaut und gehörte zur Norder Umlandgemeinde Sandbauerschaft. Residierte hier früher ausschließlich die Familie, wird das Gebäude heute als Mehrparteienhaus genutzt.[3] In den 1970er Jahren befand sich hier zudem eine Massagepraxis.[4]

Obgleich es aus heutigen Gesichtspunkten eher unattraktiv erscheint, ein Wohngebäude unmittelbar an Bahnschienen zu errichten, war es in früheren Zeiten äußerst angesagt. Die Nähe zu einem Bahnhof galt als begehrenswert, denn so konnte man ein verkehrsgünstiges Anwesen an einem der städtischen Einfallstore vorzeigen. Am Bahnhof war zudem immer etwas los, denn diese lagen in der Regel nahe der prestigeträchtigen Hauptstraßen. Die Lärmbelästigung war damals noch längst nicht mit heute zu vergleichen. Im Falle des Hauses Landmann kommt hinzu, dass das Gebäude in unmittelbarer Nähe zur Fabrik lag.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 100
  2. Liste der Baudenkmale in Norden, abgerufen am 11. November 2021
  3. Schreiber, Gretje (1995): Nordens Häuser und ihre Bewohner (XIV) Die Leute in der Osterstraße, in: Ostfriesischer Kurier vom 17./18. Juni 1995, S. 8
  4. Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv)

Siehe auch