Die Seite wurde neu angelegt: „{| class="wikitable" style="float:right; margin-left: 10px;" ! colspan="2" | ==Ruthörn== |- ! colspan="2" |{{#multimaps: | Title = Ruthörn | Text = Gemeindes…“
 
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 16: Zeile 16:
|-
|-
|Stadtteil/-viertel
|Stadtteil/-viertel
|Norden
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]
|-
|-
|Erschließungsjahr
|Erschließungsjahr
Zeile 27: Zeile 27:
|unbekannt
|unbekannt
|}
|}
Ruthörn ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Norden (Stadtteil)|Norden]]. Sie grenzt nordwestlich an [[Im Spiet]] und südöstlich an einer Kreuzung an den [[Mühlenweg]], den [[Fräuleinshof (Straße) | Fräuleinshof]] und die [[Posthalterslohne]]. Die Straße ist für größere Kraftfahrzeuge nicht vollends durchfahrbar, da die Durchfahrt durch einen Poller versperrt ist.
'''Ruthörn''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Norden (Stadtteil)|Norden]]. Sie grenzt nordwestlich an [[Im Spiet]] und südöstlich an einer Kreuzung an den [[Mühlenweg]], den [[Fräuleinshof (Straße) |Fräuleinshof]] und die [[Posthalterslohne]]. Die Straße ist für größere Kraftfahrzeuge nicht vollends durchfahrbar, da die Durchfahrt durch einen Poller versperrt ist.
__TOC__
__TOC__


Zeile 33: Zeile 33:


=== Herkunft des Namens ===
=== Herkunft des Namens ===
Aus dem Niederdeutschen übersetzt bedeutet der Name sinngemäß "Viereckiges (Rut) spitz zulaufendes oder keilförmiges Landstück (Hörn)".<ref>Scheuermann, Ulrich (1995): Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle, S. 127</ref> Wahrscheinlich ergibt sich der Name daraus, dass sich der Straßenzug als viereckiges Flurstück im Winkel des sich hier einst befindlichen [[Dominikanerkloster | Dominikanerklosters]] befunden hat.
Aus dem Niederdeutschen übersetzt bezeichnet sinngemäß ein viereckiges (''Rut'') und spitz zulaufendes oder keilförmiges Landstück (''Hörn'').<ref>Scheuermann, Ulrich (1995): Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle, S. 127</ref> Wahrscheinlich ergibt sich der Name daraus, dass sich der Straßenzug als viereckiges Flurstück im Winkel des sich hier einst befindlichen [[Dominikanerkloster |Dominikanerklosters]] befunden hat.
   
   
=== Entwicklung ===
=== Entwicklung ===
Bei Anlegung der Hypothekenbücher um 1752 standen hier vier Häuser. Das umliegende Land soll sich einst im Besitz des Klosters befunden haben.
Möglicherweise diente die Straße in früheren Jahren als Wohnstraße für Bedienstete des Klosters und später des [[Fräuleinshof|Fräuleinshofs]]. Bei Anlegung der Hypothekenbücher um 1752 standen hier vier Häuser. Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist erkennbar, dass die Straße bis dahin noch eine Sackgasse war und am [[Mühlenweg]] begann.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Erst später ist dann die Fortführung [[Im Spiet |zum Spiet]] entstanden. Bis heute ist die Straße nur spärlich befestigt und besteht weitestgehend aus Schotter.
 
Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist erkennbar, dass die Straße bis dahin noch eine Sackgasse war und am Mühlenweg begann.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Erst später ist dann die Fortführung zum [[Im Spiet | Spiet]] entstanden. Bis heute ist die Straße nur spärlich befestigt und besteht weitestgehend aus Schotter (Stand: Januar 2021).


== Gebäude und Plätze ==
== Gebäude und Plätze ==