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Als 1950 der Landesbischof Lilje das Lager besuchte, wurde ihm von den Bewohnern der Wunsch nach einer eigenen Glocke offenbart. Auf seine Vermittlung stiftete der Bochumer Verein, ein Zusammenschluss mehrerer Zechen und Stahlwerke aus Bochum, eine Glocke gestiftet, die am 13. Oktober 1951 eintraf. Hierfür errichtete man einen eigenen, hölzernen Glockenturm an der Barackenkirche und weihte sie am 21. Oktober des Jahres. Bemerkenswert war, dass die Glocke in ihrem Cis-Ton auf jene der [[Bargeburer Kirche]] abgestimmt war.
Als 1950 der Landesbischof Lilje das Lager besuchte, wurde ihm von den Bewohnern der Wunsch nach einer eigenen Glocke offenbart. Auf seine Vermittlung stiftete der Bochumer Verein, ein Zusammenschluss mehrerer Zechen und Stahlwerke aus Bochum, eine Glocke gestiftet, die am 13. Oktober 1951 eintraf. Hierfür errichtete man einen eigenen, hölzernen Glockenturm an der Barackenkirche und weihte sie am 21. Oktober des Jahres. Bemerkenswert war, dass die Glocke in ihrem Cis-Ton auf jene der [[Bargeburer Kirche]] abgestimmt war.


Am 15. Juni 1961 erfolgte die Grundsteinlegung der [[Gnadenkirche Tidofeld]] als Nachfolger der bisherigen Barackenkirche. Am 19. Dezember 1961 wurde sie mit einem Gottesdienst feierlich eingeweiht und diente fortan der evangelisch-lutherischen Kirche.<ref name=":42">[https://gnadenkirche-tidofeld.org/geschichte Geschichte der Gnadenkirche Tidofeld], abgerufen am 30. Juli 2021</ref> Die anderen Konfessionen wichen nun in die anderen Kirchen der Umgebung aus.
Am 15. Juni 1961 erfolgte die Grundsteinlegung der [[Gnadenkirche Tidofeld]] als Nachfolger der bisherigen Barackenkirche. Am 19. Dezember 1961 wurde sie mit einem Gottesdienst feierlich eingeweiht und diente fortan der evangelisch-lutherischen Kirche.<ref name=":42">[https://gnadenkirche-tidofeld.org/geschichte Geschichte der Gnadenkirche Tidofeld], abgerufen am 30. Juli 2021</ref> Die anderen Konfessionen wichen nun in die anderen Kirchen der Umgebung aus. Die alte Glocke wurde zunächst bei der [[Friedhofskapelle]] genutzt, doch auch dort verblieb sie nur kurze Zeit und wurde schließlich auf dem [[Bauhof|Bauhofsgelände]] gelagert, ehe sie ab 1981 ihren bis heute bestehenden Platz vor der Gnadenkirche fand.


Die letzte Baracke wurde 1964 abgerissen. Zwischen 1961 und 1964 wurde daher auch die ehemalige Kirche abgebrochen. heute stehen in ihrer Umgebung mehrere Wohnblocks.
Die letzte Baracke wurde 1964 abgerissen. Zwischen 1961 und 1964 wurde daher auch die ehemalige Kirche abgebrochen. heute stehen in ihrer Umgebung mehrere Wohnblocks.