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Honert wurde 1671 auch zum Ostfriesischen Kriegskommissar bestellt und am 7. Mai 1680 von der Fürstin Christine Charlotte zum Reparations- und Deichinspektor ernannt. Zugleich wurde er aber auch Oberdeichgraf der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. Im Jahr 1682 holte man ihn nach Lüdershausen, um als Sachverständiger den dortigen Zustand der Neetze zu begutachten. Er war vom 9. bis 12. November dort und fand den Fluss verstopft von Buschwerk und Aalwehren vor.<ref name=":0" />
Honert wurde 1671 auch zum Ostfriesischen Kriegskommissar bestellt und am 7. Mai 1680 von der Fürstin Christine Charlotte zum Reparations- und Deichinspektor ernannt. Zugleich wurde er aber auch Oberdeichgraf der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. Im Jahr 1682 holte man ihn nach Lüdershausen, um als Sachverständiger den dortigen Zustand der Neetze zu begutachten. Er war vom 9. bis 12. November dort und fand den Fluss verstopft von Buschwerk und Aalwehren vor.<ref name=":0" />


Trotz großer Mühen konnte er wohl nicht alle Verpflichtungen erfüllen und im Jahr 1688 wurde ihm die Stellung als Beauftragter für das Reparationswesen gekündigt. Nachfolgend war er jedoch weiter als Vermesser in Ostfriesland aktiv und wurde sogar mit einzelnen diplomatischen Missionen beauftragt. Von 1693 bis 1696 war er (oder sein gleichnamiger, 1661 geborener Sohn) als Lehrer an der [[Ostermarscher Schule]] tätig und später Amtsassessor (Gehilfe) von [[Johann Diedrich Kettler|Amtsverwalter Kettler]].<ref>NLA AU, Rep. 4, B 4 i Nr. 3</ref><ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 50f.</ref> In dieser Zeit war er auch [[Oberdeichrichter]] und Eigentümer des später so genannten [[Hof Smidt]] im [[Groß-Süder-Charlottenpolder]].<ref>Schreiber, Gretje (2011) Die Höfe in Süderneuland, Nr. 23</ref>
Trotz großer Mühen konnte er wohl nicht alle Verpflichtungen erfüllen und im Jahr 1688 wurde ihm die Stellung als Beauftragter für das Reparationswesen gekündigt. Nachfolgend war er jedoch weiter als Vermesser in Ostfriesland aktiv und wurde sogar mit einzelnen ''diplomatischen'' Missionen beauftragt. So entsandte man ihn 1690 nach Leer, wo er einen gebrauchten Siel für die [[Stadt Norden]] erwerben sollte, um den eigenen, abgängigen am [[Norder Hafen]] zu ersetzen.<ref>Schreiber, Gretje (2017): Der Norder Hafen. Geschichte, Schifffahrt und Handel, Aurich, S. 85</ref>
 
Von 1693 bis 1696 war er (oder sein gleichnamiger, 1661 geborener Sohn) als Lehrer an der [[Ostermarscher Schule]] tätig und später Amtsassessor (Gehilfe) von [[Johann Diedrich Kettler|Amtsverwalter Kettler]].<ref>NLA AU, Rep. 4, B 4 i Nr. 3</ref><ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 50f.</ref> In dieser Zeit war er auch [[Oberdeichrichter]] und Eigentümer des später so genannten [[Hof Smidt]] im [[Groß-Süder-Charlottenpolder]].<ref>Schreiber, Gretje (2011) Die Höfe in Süderneuland, Nr. 23</ref>


Hochbetagt verstarb er im Alter von 85 Jahren und wurde in der [[Ludgerikirche]] bestattet.
Hochbetagt verstarb er im Alter von 85 Jahren und wurde in der [[Ludgerikirche]] bestattet.