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|[[Datei:Am Fridericussiel 01072021.jpg|zentriert|345x280px|Eingangsbereich Onno Behrends]] | |[[Datei:Am Fridericussiel 01072021.jpg|zentriert|345x280px|Eingangsbereich Onno Behrends]] | ||
|'''[[Steinbömer & Lubinus]]''' war eine Norder Tabakmanufaktur und | |'''[[Steinbömer & Lubinus]]''' war eine Norder Tabakmanufaktur und das am längsten bestehende aller jemals in der Stadt existierenden Unternehmen. Es bestand von 1769 bis 1972 und gehörte lange Zeit neben [[Doornkaat]] und der [[Eisenhütte]] zu den wichtigsten Arbeitgebern der Stadt. 1832 zählte es gar zu den zehn größten Unternehmen im Königreich Hannover, zu dem Ostfriesland seinerzeit gehörte. | ||
Das Unternehmen wurde 1769 von den beiden Pastorensöhnen [[Justus Friedrich Steinbömer (1740)|Justus Friedrich Steinbömer]] und [[Johann Heinrich Lubinus]] am [[Neuer Weg|Neuen Weg]] gegründet. Den Entschluss zur Firmengründung fassten sie bei einem Gespräch mit dem Ortspfarrer von Weene (Gemeinde Ihlow). Ausschlaggebend dabei war ein Dekret des preußischen Königs Friedrich dem Großen aus dem Jahre 1764, in dem er verfügte, dass in den Städten und Flecken Ostfrieslands neue Fabriken gegründet und auswärtige Fachkräfte ins Land geholt werden sollten, um die wirtschaftliche Lage zu verbessern. | Das Unternehmen wurde 1769 von den beiden Pastorensöhnen [[Justus Friedrich Steinbömer (1740)|Justus Friedrich Steinbömer]] und [[Johann Heinrich Lubinus]] am [[Neuer Weg|Neuen Weg]] gegründet. Den Entschluss zur Firmengründung fassten sie bei einem Gespräch mit dem Ortspfarrer von Weene (Gemeinde Ihlow). Ausschlaggebend dabei war ein Dekret des preußischen Königs Friedrich dem Großen aus dem Jahre 1764, in dem er verfügte, dass in den Städten und Flecken Ostfrieslands neue Fabriken gegründet und auswärtige Fachkräfte ins Land geholt werden sollten, um die wirtschaftliche Lage zu verbessern. | ||