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|Mönnichen-Straße
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Die Mennonitenlohne ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Norden (Stadtteil) | Norden]]. Sie geht südwestlich von
Die Mennonitenlohne ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Norden (Stadtteil) | Norden]]. Sie geht südwestlich vom [[Burggraben]] ab und ist für Kraftfahrzeuge eine Sackgasse. Ein Fußgängerweg führt weiter zur [[Molkereilohne]].
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== Geschichte ==
== Geschichte ==


=== Herkunft des Namens ===
=== Herkunft des Namens ===
Die Straße führt vom [[Marktplatz]] zum (ehemaligen) Standort des [[Kloster Marienthal | Klosters Marienthal]].
Ihren Namen hat sie von der alten Pastorei der [[Mennonitengemeinde]] bekommen, die westlich des Hauses Am Markt 28 in der Mennonitenlohne lag.<ref>Schreiber, Gretje (1999): Norder Häuser; Bewohner Burggraben, Hooge Riege, Mennonitenlohne (VI) in: Ostfriesischer Kurier 24. Dezember 1999, S. 41</ref>


=== Entwicklung ===
=== Entwicklung ===
Es wird vermutet, dass das Kloster von Sankt Hatebrand gegründet wurde, welcher 1198 starb. Daher ist zu vermuten, dass die Straße bereits damals als Verbindung zwischen Kloster und [[Marktplatz]] diente. Als möglicher historischer oder alternativer Name wird auch "Mönnichen-Straße" erwähnt. Die Klosterstraße, in einer Urkunde auch als "Mönnichen-Straße" aufgeführt, war ein Weg, der zum Kloster Marienthal und weiter als Kirchweg nach Ostlintel führte. Die Bebauung auf der Westseite bestand 1751 aus vier, auf der Ostseite aus neun Häusern. Die Parzellen waren bis auf wenige Ausnahmen mit großzügigen Freiflächen ausgestattet. Den Anliegern der Klosterstraße oblag wie allen Bewohnern der Stadt Norden die Pflicht, die Straße stadtmäßig zu unterhalten. Hiervon ausgenommen waren nur die Hausbesitzer des [[Am Markt | Norder Marktes]].<ref>Schreiber, Gretje (2001): Norder Häuser, Die Bewohner der Klosterstraße (I), in: Ostfriesischer Kurier, 17. März 2001, S. 7</ref>
Die Mennonitengemeinde gibt es in Norden bereits seit spätestens 1556, jedoch ist nicht bekannt. Dass die Pastorei damals schon hier stand, ist eher unwahrscheinlich, jedoch nicht unmöglich. Nähere Informationen hierzu konnten noch nicht erlangt werden.
 
Die Bebauung und die Straßenführung hat sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts sehr verändert. Noch auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist ihr historischer Verlauf erkennbar.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Durch bauliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung ist die Mennonitenlohne heute nicht mehr vollständig für PKW und vergleichbare Fahrzeuge befahrbar und in Teilen sehr schmal.


== Gebäude und Plätze ==
== Gebäude und Plätze ==
Bis zum Abriss im Jahr 2018 befand sich in der Klosterstraße das Feuerwehrhaus aus dem Jahr 1937. Es trug die Hausnummer 8. Seit dem Abriss befindet sich hier eine Schotterfläche, die als Parkplatz genutzt wird.
Heute befinden sich hier noch einige Wohnhäuser, eine Niederlassung des Energieversorgers EWE sowie eine Beratungsstelle. Das Gebäude der alten Mennonitenpastorei ist nicht mehr erhalten. Weiterhin befindet sich hier einer der beiden Parkplätze des Supermarktes [[EDEKA Götz]].
 
Entlang der Straße befinden sich auch heute noch einige Wohnhäuser, darunter eine alte Stadtvilla neben dem Standort des alten Feuerwehrhauses.
 
In einem ehemaligen Kiosk befindet sich heute ein Dartclub. Gegenüber, auch hier befand sich früher ein Kiosk, befindet sich jetzt eine Pizzeria.


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==