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Das Technische Hilfswerk erwuchs aus der bis 1945 bestehenden Technischen Nothilfe, deren Aufgaben mit den heutigen vergleichbar waren. Diese bestanden vor allem in der Aufrechterhaltung der Infrastruktur nach Luftangriffen. In der Nachkriegszeit kam es am 22. August 1950 zur Wiedergründung der Technischen Nothilfe, nicht zuletzt in Anbetracht des aufkommenden Kalten Kriegs. Anfänglich, jedoch nur kaum mehr als ein Jahr, war die Bezeichnung ''Ziviler Ordnungsdienst'' geläufig.
Das Technische Hilfswerk erwuchs aus der bis 1945 bestehenden Technischen Nothilfe, deren Aufgaben mit den heutigen vergleichbar waren. Diese bestanden vor allem in der Aufrechterhaltung der Infrastruktur nach Luftangriffen. In der Nachkriegszeit kam es am 22. August 1950 zur Wiedergründung der Technischen Nothilfe, nicht zuletzt in Anbetracht des aufkommenden Kalten Kriegs. Anfänglich, jedoch nur kaum mehr als ein Jahr, war die Bezeichnung ''Ziviler Ordnungsdienst'' geläufig.


Der Norder Ortsverband wurde am 12. Oktober 1952 gegründet. Stationiert war das THW anfangs in einer kleinen Werkstatt am [[Burggraben]], dann bei der [[Kohlenhandlung Helbig]] an der [[Große Mühlenstraße|(Großen) Mühlenstraße]]. Von 1961 bis 1963 war die Gruppe bei der [[Senffabrik Wolbergs|Kohlenhandlung und Senffabrik Wolbergs]] am [[Mühlenweg]], Ecke [[Friesenstraße]] untergebracht. 1963 erfolgte der Umzug zum [[Hof Hoffmann]] ([[An der Welle]]). Auf Vermittlung des [[Landkreis Norden]] konnte man schließlich 1976 den ehemaligen [[Gasthof Zur Waage]] an der [[Westerstraße]] nutzen, ehe 2009 der Umzug in das neu errichtete [[Hilfeleistungszentrum]] erfolgte.<ref name=":0">[https://www.tenoronline.de/index.php/technische-hilfswerk-thw-norden/ Vorstellung des THW Norden auf Georgs Blog], abgerufen am 1. September 2021</ref><ref name=":1">Feuerwehr Norden (1986): 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr der Stadt Norden, Norden, S. 71</ref>
Der Norder Ortsverband wurde am 12. Oktober 1952 gegründet. Stationiert war das THW anfangs in einer kleinen Werkstatt am [[Burggraben]], dann bei der [[Kohlenhandlung Helbig]] an der [[Große Mühlenstraße|Großen Mühlenstraße]]. Von 1961 bis 1963 war die Gruppe bei der [[Senffabrik Wolbergs|Kohlenhandlung und Senffabrik Wolbergs]] am [[Mühlenweg]], Ecke [[Friesenstraße]] untergebracht. 1963 erfolgte der Umzug zum [[Hof Hoffmann]] ([[An der Welle]]). Auf Vermittlung des [[Landkreis Norden]] konnte man schließlich 1976 den ehemaligen [[Gasthof Zur Waage]] an der [[Westerstraße]] nutzen, ehe 2009 der Umzug in das neu errichtete [[Hilfeleistungszentrum]] erfolgte.<ref name=":0">[https://www.tenoronline.de/index.php/technische-hilfswerk-thw-norden/ Vorstellung des THW Norden auf Georgs Blog], abgerufen am 1. September 2021</ref><ref name=":1">Feuerwehr Norden (1986): 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr der Stadt Norden, Norden, S. 71</ref>


Ein herausragender Einsatz des Norder Ortsverbands fand 1985 statt, als einige Mitglieder für mehrere Wochen in das von großer Hungersnot geplagte Äthiopien reisten, um dort bei der Reparatur dringend benötigter Kraftfahrzeuge zu helfen.<ref name=":1" /> Auch bei der [[Schneekatastrophe 1979]] war das THW mit 18 Helfern eingesetzt. In ihren Räumlichkeiten an der Westerstraße bezogen die in Norden eingesetzten Bundeswehreinheiten ihr Quartier. Neben Räumarbeiten diente das THW als ''Mädchen für alles'' und half sogar bei bei der Zustellung des [[Ostfriesischer Kurier|Ostfriesischen Kuriers]].<ref>Ostfriesischer Kurier vom 11. Februar 1989, S. 35</ref>  
Ein herausragender Einsatz des Norder Ortsverbands fand 1985 statt, als einige Mitglieder für mehrere Wochen in das von großer Hungersnot geplagte Äthiopien reisten, um dort bei der Reparatur dringend benötigter Kraftfahrzeuge zu helfen.<ref name=":1" /> Auch bei der [[Schneekatastrophe 1979]] war das THW mit 18 Helfern eingesetzt. In ihren Räumlichkeiten an der Westerstraße bezogen die in Norden eingesetzten Bundeswehreinheiten ihr Quartier. Neben Räumarbeiten diente das THW als ''Mädchen für alles'' und half sogar bei bei der Zustellung des [[Ostfriesischer Kurier|Ostfriesischen Kuriers]].<ref>Ostfriesischer Kurier vom 11. Februar 1989, S. 35</ref>