Feuerwehr Norden: Unterschied zwischen den Versionen
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1976 begang die Wehr ihr 90-jähriges Jubiläum am letzten Wochenende im September. Am Freitag, den 24. September wurde das Bestehen zunächst mit einem Kommersabend im [[Deutsches Haus|Deutschen Haus]] gefeiert. Am Samstag folgte ein Tag der offenen Tür beim [[Altes Feuerwehrhaus|Feuerwehrhaus]], bei der auch die seit 1974 errichtete [[Feuerwehrtechnische Zentrale]] der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Am Abend wurde erneut im Deutschen Haus gefeiert. Der Sonntag bestand aus einer Delegiertentagung von Abgeordneten anderer Feuerwehren des [[Landkreis Norden|Landkreises Norden]], gefolgt von einem Umzug durch die Innenstadt. Bei der Abschiedsansprache beim [[Rathaus]], der eine große Übung auf dem [[Marktplatz]] folgte, war auch der damalige Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Albert Bürger, zugegen und richtete das Wort an die Anwesenden. | 1976 begang die Wehr ihr 90-jähriges Jubiläum am letzten Wochenende im September. Am Freitag, den 24. September wurde das Bestehen zunächst mit einem Kommersabend im [[Deutsches Haus|Deutschen Haus]] gefeiert. Am Samstag folgte ein Tag der offenen Tür beim [[Altes Feuerwehrhaus|Feuerwehrhaus]], bei der auch die seit 1974 errichtete [[Feuerwehrtechnische Zentrale]] der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Am Abend wurde erneut im Deutschen Haus gefeiert. Der Sonntag bestand aus einer Delegiertentagung von Abgeordneten anderer Feuerwehren des [[Landkreis Norden|Landkreises Norden]], gefolgt von einem Umzug durch die Innenstadt. Bei der Abschiedsansprache beim [[Rathaus]], der eine große Übung auf dem [[Marktplatz]] folgte, war auch der damalige Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, Albert Bürger, zugegen und richtete das Wort an die Anwesenden. | ||
Bedingt durch die Eingliederung des Kreises Norden in den Landkreis Aurich wurde 1978 eine Anpassung der Funkmeldeempfänger notwendig, um eine Alarmierung auch außerhalb des Altkreises zu ermöglichen. Insgesamt müssten hierfür gut 30.000 Mark aufgewendet werden, um die seinerzeit 50 vorhandenen Meldeempfänger neu zu codieren. Im Oktober | Bedingt durch die Eingliederung des Kreises Norden in den Landkreis Aurich wurde 1978 eine Anpassung der Funkmeldeempfänger notwendig, um eine Alarmierung auch außerhalb des Altkreises zu ermöglichen. Insgesamt müssten hierfür gut 30.000 Mark aufgewendet werden, um die seinerzeit 50 vorhandenen Meldeempfänger neu zu codieren. Die [[Schneekatastrophe 1979]] verlangte der Wehr 1.673 Einsatzstunden und einen großen Kraftaufwand ab. Im Oktober des Jahres konnte eines der LF 8 aus dem Jahr 1961 durch eine Neuanschaffung ersetzt werden. Im Oktober 1982 folgte ein weiteres LF 8. Die bisherigen blauen Einsatzuniformen, die in ihrem Schnitt denen der Wehrmacht angelehnt waren, wurden ab 1983 durch neue, orangefarbene Schutzkleidung ersetzt. Auch diese bestand jedoch zu einem überwiegenden Teil aus Baumwolle und diente mehr der besseren Erkennbarkeit als einem besseren Schutz vor Hitze. | ||
Im Januar 1985 erhielt die Wehr ein neues LF 16, welches das bereits 22 Jahre alte Fahrzeug ersetzte. Ein Jahr später konnte die Wehr auf ihr 100-jähriges Bestehen zurückblicken. Der Ablauf ähnelte dem des 90-jährigen Jubiläums, wobei nicht am Sonntag, sondern bereits am Samstag eine große Einsatzübung abgehalten wurde. Diese fand diesmal auf dem Gelände des [[Weiterbildungszentrum|Weiterbildungszentrums]] statt und umfasste eine Zurschaustellung historischer Geräte und Uniformen. 1988 wurde ein neues LF 8 angeschafft, das über einen zusätzlichen Hilfeleistungssatz für die Ölschadenbekämpfung verfügte. 1995 folgte eine neue Drehleiter (DLK 23/12). Im selben Jahr wurde die Jugendfeuerwehr Norden gegründet, der Kinder im Alter von 10 bis 15 Jahren angehören können, ehe zum 16. Lebensjahr eine Übernahme in die Einsatzabteilung beabsichtigt wird. | Im Januar 1985 erhielt die Wehr ein neues LF 16, welches das bereits 22 Jahre alte Fahrzeug ersetzte. Ein Jahr später konnte die Wehr auf ihr 100-jähriges Bestehen zurückblicken. Der Ablauf ähnelte dem des 90-jährigen Jubiläums, wobei nicht am Sonntag, sondern bereits am Samstag eine große Einsatzübung abgehalten wurde. Diese fand diesmal auf dem Gelände des [[Weiterbildungszentrum|Weiterbildungszentrums]] statt und umfasste eine Zurschaustellung historischer Geräte und Uniformen. 1988 wurde ein neues LF 8 angeschafft, das über einen zusätzlichen Hilfeleistungssatz für die Ölschadenbekämpfung verfügte. 1995 folgte eine neue Drehleiter (DLK 23/12). Im selben Jahr wurde die Jugendfeuerwehr Norden gegründet, der Kinder im Alter von 10 bis 15 Jahren angehören können, ehe zum 16. Lebensjahr eine Übernahme in die Einsatzabteilung beabsichtigt wird. | ||