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Gegenüber des Gasthofs gab es in den 1950er und 1960er Jahren eine kleine Schmiede mit angeschlossenem Fahrradgeschäft und einer Kfz-Werkstatt. Innerhalb dieses Gebäudes war noch ein Lebensmittelgeschäft der Familie Brethorst untergebracht. Die Familie von Brethorst lebte ungefähr zehn Jahre in Nadörst und kam ursprünglich aus [[Leybuchtpolder]]. Um 1959 wurde die Autowerkstatt von Familie Beninga übernommen. Anfänglich wurden hauptsächlich Fahrzeuge der Marken DKW und BMW repariert. Später wurde es ein Vertragspartner von ''Mercedes-Benz'' und war bekannt als ''Beninga & Schmehl''. Um 2010 kaufte das Autohaus ''Kannegiesser'' von der [[Norddeicher Straße]] das Gebäude und betrieb dort bis 2018 eine Werkstatt für größere Kraftfahrzeuge. Seitdem hat dort die Gebäudereinigungsfirma ''GMG'' ihren Sitz.
Gegenüber des Gasthofs gab es in den 1950er und 1960er Jahren eine kleine Schmiede mit angeschlossenem Fahrradgeschäft und einer Kfz-Werkstatt. Innerhalb dieses Gebäudes war noch ein Lebensmittelgeschäft der Familie Brethorst untergebracht. Die Familie von Brethorst lebte ungefähr zehn Jahre in Nadörst und kam ursprünglich aus [[Leybuchtpolder]]. Um 1959 wurde die Autowerkstatt von Familie Beninga übernommen. Anfänglich wurden hauptsächlich Fahrzeuge der Marken DKW und BMW repariert. Später wurde es ein Vertragspartner von ''Mercedes-Benz'' und war bekannt als ''Beninga & Schmehl''. Um 2010 kaufte das Autohaus ''Kannegiesser'' von der [[Norddeicher Straße]] das Gebäude und betrieb dort bis 2018 eine Werkstatt für größere Kraftfahrzeuge. Seitdem hat dort die Gebäudereinigungsfirma ''GMG'' ihren Sitz.


Auf dem Parkplatz des vorgenannten Betriebsgeländes befand sich bis etwa Mitte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein Bummert, in dem drei Familien wohnten. An der [[Bundesstraße 129]], war früher eine sogenannte ''Lackfabrik''. Vorne ist das Wohnhaus und im hinteren Bereich waren Baracken aus Holz zu finden. Dort wurden Farben und Lacke verarbeitet. Ein späterer Bewohner hatte spaßeshalber alte Werbung an einen Weidezaun, der die Zufahrt versperrt, gehängt.
Auf dem Parkplatz des vorgenannten Betriebsgeländes befand sich bis etwa Mitte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein Bummert, in dem drei Familien wohnten. An der [[Bundesstraße 116]], war früher eine sogenannte ''Lackfabrik''. Vorne ist das Wohnhaus und im hinteren Bereich waren Baracken aus Holz zu finden. Dort wurden Farben und Lacke verarbeitet. Ein späterer Bewohner hatte spaßeshalber alte Werbung an einen Weidezaun, der die Zufahrt versperrt, gehängt.


Die von [[Jan ten Doornkaat Koolman (1815)|Jan ten Doornkaat Koolman II.]] angelegte [[Pomologie]] wurde in früheren Jahren vom Gärtnermeister Steinbock betrieben. Er züchtete dort Orchideen und Obstbäume. Später war es der Wohnsitz der Familie des Teefabrikanten [[Onno Behrends]] und wird auch heute noch als Wohnhaus genutzt.
Die von [[Jan ten Doornkaat Koolman (1815)|Jan ten Doornkaat Koolman II.]] angelegte [[Pomologie]] wurde in früheren Jahren vom Gärtnermeister Steinbock betrieben. Er züchtete dort Orchideen und Obstbäume. Später war es der Wohnsitz der Familie des Teefabrikanten [[Onno Behrends]] und wird auch heute noch als Wohnhaus genutzt.