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| colspan="2" |[[Datei:Stadtgebiet Stadt Norden Grenzen bis 1893 01.JPG|mini|242x242px|Die Norder Stadtgrenzen bis 1893.]]
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Als '''Altstadt''' bezeichnet man die Bereiche, die bereits vor der Entstehung der [[Stadt Norden]] in ihrer heutigen Form bestanden und ursprünglich unter ''Norden'' verstanden wurden. Der Begriff steht damit in Abgrenzung zu allen Stadtteilen und der ''Kernstadt'', die neben der Altstadt auch die ehemalige [[Sandbauerschaft]] umfasst.
Als '''Altstadt''' bezeichnet man die Bereiche, die bereits vor der Entstehung der [[Stadt Norden]] in ihrer heutigen Form bestanden und ursprünglich unter ''Norden'' verstanden wurden. Der Begriff steht damit in Abgrenzung zu allen Stadtteilen und der ''Kernstadt'', die neben der Altstadt auch die ehemalige [[Sandbauerschaft]] umfasst.
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==Entstehung==
==Entstehung==
*siehe auch: [[Stadt Norden#Geschichte|Geschichte der Stadt Norden]]
*siehe auch: [[Stadt Norden#Geschichte|Geschichte der Stadt Norden]]
[[Datei:Stadtgebiet Stadt Norden Grenzen bis 1893 01.JPG|mini|242x242px|Die Norder Stadtgrenzen bis 1893.]]
 
===bis 1919===
===bis 1919===
Die Größe der Stadt war bis in das 20. Jahrhundert sehr gering und wuchs erst durch Eingemeindung der [[Norder Umlandgemeinden]] beträchtlich. Die Altstadt wurde durch das [[Dominikanerkloster]], das [[Benediktinerkloster]], die [[Osterburg]], das [[Altes Siel|Alte Siel]] und den [[Burggraben]] begrenzt. Eine geschlossene Bebauung fand anfangs gar nur [[Am Markt]] und an der [[Osterstraße|Oster]]- und [[Westerstraße]] statt.<ref name=":0">Rack, Eberhard (1967): Besiedlung und Siedlung des Altkreises Norden, Münster, S. 39</ref> Noch bis zur Eingemeindung der [[Sandbauerschaft]] zum 1. April 1919 umfasste das Stadtgebiet daher kaum mehr als 90 Hektar. Zwar kaufte die Stadt zu ihrer eigenen Erweiterung schon vorher immer wieder Land von der Sandbauerschaft, etwa im Bereich des späteren [[Gaswerk|Gaswerks]] und des [[Neuer Friedhof|Neuen Friedhofs]] doch waren diese Landkäufe sehr gering.
Die Größe der Stadt war bis in das 20. Jahrhundert sehr gering und wuchs erst durch Eingemeindung der [[Norder Umlandgemeinden]] beträchtlich. Die Altstadt wurde durch das [[Dominikanerkloster]], das [[Benediktinerkloster]], die [[Osterburg]], das [[Altes Siel|Alte Siel]] und den [[Burggraben]] begrenzt. Eine geschlossene Bebauung fand anfangs gar nur [[Am Markt]] und an der [[Osterstraße|Oster]]- und [[Westerstraße]] statt.<ref name=":0">Rack, Eberhard (1967): Besiedlung und Siedlung des Altkreises Norden, Münster, S. 39</ref> Noch bis zur Eingemeindung der [[Sandbauerschaft]] zum 1. April 1919 umfasste das Stadtgebiet daher kaum mehr als 90 Hektar. Zwar kaufte die Stadt zu ihrer eigenen Erweiterung schon vorher immer wieder Land von der Sandbauerschaft, etwa im Bereich des späteren [[Gaswerk|Gaswerks]] und des [[Neuer Friedhof|Neuen Friedhofs]] doch waren diese Landkäufe sehr gering.