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Die '''Französische Besatzungszeit''' in Ostfriesland dauerte von 1806 bis 1816. Sie begann nach dem Sieg Napoleons über die deutschen Truppen bei Jena und Auerstadt und endete mit der französischen Niederlage bei Waterloo. Teilweise war Ostfriesland in dieser Zeit direkter Teil des französischen Kaiserreichs, teilweise dessen Vasallenstaat Holland angegliedert.
Die '''Französische Besatzungszeit''' in Ostfriesland dauerte von 1806 bis 1816. Sie begann nach dem Sieg Napoleons über die deutschen Truppen bei Jena und Auerstadt, infolge dessen Preußen die Region an Frankreich abtreten musste und endete mit der französischen Niederlage bei Waterloo. Teilweise war Ostfriesland in dieser Zeit direkter Teil des französischen Kaiserreichs, teilweise dessen Vasallenstaat Holland angegliedert.


Die ostfriesische Bevölkerung hatte während der Besatzungszeit durch Kontributionszahlungen und Zwangseinquartierungen der Besatzungssoldaten, später auch durch teils gewalttätige Wehrverpflichtungen. Insgesamt war die Besatzungszeit jedoch weit weniger von Schrecken geprägt, als es beispielsweise unter den Mansfelder Truppen während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] der Fall war.
Die ostfriesische Bevölkerung hatte während der Besatzungszeit durch Kontributionszahlungen und Zwangseinquartierungen der Besatzungssoldaten, später auch durch teils gewalttätige Wehrverpflichtungen. Insgesamt war die Besatzungszeit jedoch weit weniger von Schrecken geprägt, als es beispielsweise unter den Mansfelder Truppen während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] der Fall war.