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26506 Norden
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Der '''Frisia See''' (auch: ''Frisiasee'') ist ein alter Baggersee an der nördlichen [[Parkstraße]], der seit spätestens 1958 bis in die 1970er Jahren als Freibad genutzt wurde.<ref>Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 1300010.jpg)</ref> Nachfolgend wurde das Baden hier wegen gesundheitlicher Bedenken und Gefahren durch Strömungen verboten. Der heute gängige Name dürfte erst nach 1964 entstanden sein, als das [[Frisia Bad]] gebaut wurde, hinter dem sich der See befindet.
Der '''Frisia See''' (auch: ''Frisiasee'') ist ein alter Baggersee an der nördlichen [[Parkstraße]], der seit 1955 als Freibad genutzt wurde.<ref>Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 1300010.jpg)</ref><ref name=":0">[https://norden.dlrg.de/die-ortsgruppe/ Geschichte der DLRG Norden], abgerufen am 11. Oktober 2021</ref> Es wurde vom ''Schwimmverein Norden Frisia e. V.'' gegründet und betrieben.<ref name=":0" /> Das [[Frisia Bad]] hat seinen Namen später vom See erhalten. Wegen gesundheitlicher Bedenken bei der Wasserqualität und aufgrund von Gefahren durch Strömungen wurde der Badebetrieb in den 1970er Jahren verboten.


Bereits im Jahr 1999 hatte die Absicht bestanden, die Fläche nordwestlich des Sees einer Wohnbebauung zuzuführen. Entsprechende Aufplanungsvorschläge eines von den Eigentümern, einem Geschwisterpaar aus Hannover, beauftragten Architekturbüros aus Oldenburg wurden jedoch vom Verwaltungsausschuss der Stadt Norden abgelehnt. Später trat die Stadt selbst aktiv in Erscheinung und plante hier ein Wohnen mit innovativen Wohnkonzepten, doch wurde dieses Vorhaben ebenfalls vom [[Stadtrat]] abgelehnt, da es sich bei der Fläche um ein schützenswertes Biotop handelt.<ref>Protokoll über die Sitzung des Rates der Stadt Norden (16/Rat/2014) am 25. März 2014, S. 29f.</ref>
Bereits im Jahr 1999 hatte die Absicht bestanden, die Fläche nordwestlich des Sees einer Wohnbebauung zuzuführen. Entsprechende Aufplanungsvorschläge eines von den Eigentümern, einem Geschwisterpaar aus Hannover, beauftragten Architekturbüros aus Oldenburg wurden jedoch vom Verwaltungsausschuss der Stadt Norden abgelehnt. Später trat die Stadt selbst aktiv in Erscheinung und plante hier ein Wohnen mit innovativen Wohnkonzepten, doch wurde dieses Vorhaben ebenfalls vom [[Stadtrat]] abgelehnt, da es sich bei der Fläche um ein schützenswertes Biotop handelt.<ref>Protokoll über die Sitzung des Rates der Stadt Norden (16/Rat/2014) am 25. März 2014, S. 29f.</ref>