Notgeld: Unterschied zwischen den Versionen
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Im Spätsommer 1918, wenige Wochen vor dem Kriegsende am 11. November 1918, gab die Stadtverwaltung den Druck von Notgeld beim [[Soltau Kurier Norden|Soltau Kurier]] in Auftrag, da das als wertbeständig geltende Hartgeld aus Gold und Silber im gesamten Reich zunehmend aus dem Zahlungsverkehr verschwand.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 15</ref> Hierbei handelte es sich vor allem um Gutscheine, die bei der Stadtverwaltung gegen echtes Geld einzutauschen waren. Die Frist zur Einlösung war dabei auf einen Monat begrenzt. | Im Spätsommer 1918, wenige Wochen vor dem Kriegsende am 11. November 1918, gab die Stadtverwaltung den Druck von Notgeld beim [[Soltau Kurier Norden|Soltau Kurier]] in Auftrag, da das als wertbeständig geltende Hartgeld aus Gold und Silber im gesamten Reich zunehmend aus dem Zahlungsverkehr verschwand.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 15</ref> Hierbei handelte es sich vor allem um Gutscheine, die bei der Stadtverwaltung gegen echtes Geld einzutauschen waren. Die Frist zur Einlösung war dabei auf einen Monat begrenzt. | ||
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==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Das deutsche Notgeld während und nach dem Ersten Weltkrieg ließ sich in vier Perioden unterteilen: Erste Periode der kleinen Nominale, meist 50 Pfennig und 1 Mark wurde durch das Horten silberner Reichsmünzen bei Kriegsausbruch 1914 notwendig. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs wurden als Erstes in Ostpreußen Notgeldscheine ausgegeben. | Das deutsche Notgeld während und nach dem Ersten Weltkrieg ließ sich in vier Perioden unterteilen: Erste Periode der kleinen Nominale, meist 50 Pfennig und 1 Mark wurde durch das Horten silberner Reichsmünzen bei Kriegsausbruch 1914 notwendig. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs wurden als Erstes in Ostpreußen Notgeldscheine ausgegeben. | ||