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Im letzten Kriegsjahr und noch bis 1919 strömen ganze Menschenmassen nach Norden und die umliegenden Gemeinden, um zu hamstern. Diese kommen zum Teil sogar ganz aus dem Rheinland und versuchen hier Schuhe, Tee und persönliche Wertgegenstände gegen Lebensmittel, vor allem Erbsen, einzutauschen.
Im letzten Kriegsjahr und noch bis 1919 strömen ganze Menschenmassen nach Norden und die umliegenden Gemeinden, um zu hamstern. Diese kommen zum Teil sogar ganz aus dem Rheinland und versuchen hier Schuhe, Tee und persönliche Wertgegenstände gegen Lebensmittel, vor allem Erbsen, einzutauschen. Da die Reichswährung kein sicheres Zahlungsmittel mehr ist, beschließt der [[Magistrat]] die Einführung von [[Notgeld]].


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Durch die Besetzung des Ruhrgebietes durch belgische und französische Truppen kommt es zur Vertreibung von deutschen Staatsbürgern. Einige von ihnen finden in Norden Unterkunft. Der Großteil kehrt nach Abzug der fremden Streitkräfte im Jahr 1925 zurück in das Ruhrgebiet.
Durch die Besetzung des Ruhrgebietes durch belgische und französische Truppen kommt es zur Vertreibung von deutschen Staatsbürgern. Einige von ihnen finden in Norden Unterkunft. Der Großteil kehrt nach Abzug der fremden Streitkräfte im Jahr 1925 zurück in das Ruhrgebiet.


Die Inflation führt ab Februar 1923 zu einer enormen Teuerung. Ein Zentner Getreide kostet rund 50.000 Mark, ein Pferd bis zu 40 Millionen Mark. Die Stadt beschließt die Einführung von [[Notgeld]].
Die Inflation führt ab Februar 1923 zu einer enormen Teuerung. Ein Zentner Getreide kostet rund 50.000 Mark, ein Pferd bis zu 40 Millionen Mark.


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