Teltingskamp: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 30. Dezember 2020, 19:33 Uhr
Teltingskamp | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Stadtteil/-viertel | Ekel | |||||||
| Erschließungsjahr | zw. 1882-1895 | |||||||
| Namensgebung | zw. 1882-1895 | |||||||
| Historische Namen | keine | |||||||
Der Teltingskamp ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Ekel. Die Straße grenzt südlich an die Osterstraße und gabelt sich im weiteren Verlauf in einen nordöstlichen und einen westlichen Arm auf. Erstgenannter endet als Sackgasse, der andere führt zur Bleicherslohne.
Geschichte
Herkunft des Namens
Namensgeber ist Oberamtmann Caspar Ernst Telting dem das Land, auf dem die Straße errichtet wurde, gehörte. Telting war sehr wohlhabend und hatte auch Besitztümer in Westermarsch II, welches Teltingsland genannt wird. Auch der Teltingspolder ist nach ihm benannt. Er selbst wohnte jedoch nicht im Teltingskamp, sondern Am Markt 64.[1]
Entwicklung
Die Straße existierte 1882 noch nicht, da sie auf dem Stadtlan diesen Jahres noch nicht verzeichnet ist.[2] Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist sie jedoch bereits erkennbar, sodass der Erschließungszeitraum eingegrenzt werden kann. Historisch endete die Bleicherslohne an der Bleiche als Sackgasse. Der Teltingskamp hingegen führte weiter bis zur Schulstraße. Heute ist es genau umgekehrt.[3]
Gebäude und Plätze
Die Straße besteht ausschließlich aus Wohnhäusern, von denen die meisten Einfamilienhäuser sind.
Parallel der Straße verläuft östlich die Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole.
Einzelnachweise
- ↑ Scheuermann, Ulrich (1995): Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle, S. 129
- ↑ Gretje Schreiber (1995): Nordens Häuser und ihre Bewohner (XIV), Die Leute in der Osterstraße, in: Ostfriesischer Kurier 17./18. Juni 1995, S. 8.
- ↑ Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)