Zweiter Weltkrieg: Unterschied zwischen den Versionen
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Den '''Zweiten Weltkrieg''' überstand Norden relativ glimpflich, insbesondere im Hinblick auf die fast vollständige Vernichtung der Stadt Emden durch alliierte Luftangriffe. Zwar wurde auch Norden vereinzelt Ziel von Bombardements, da Norden den Alliierten jedoch nicht als kriegswichtig galt und keine Rüstungsindustrie oder bedeutende Militärgelände besaß, waren Luftangriffe die Ausnahme und dienten vor allem der psychologischen Kriegsführung durch Terrorisierung der Bevölkerung. Vereinzelt wurde Norden auch nur bombardiert, da die Flieger ihre eigentlichen Ziele nicht fanden und ihre Bombenlast vor dem Rückflug nach Großbritannien anderweitig loswerden mussten.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 242</ref> | Den '''Zweiten Weltkrieg''' überstand Norden relativ glimpflich, insbesondere im Hinblick auf die fast vollständige Vernichtung der Stadt Emden durch alliierte Luftangriffe. Zwar wurde auch Norden vereinzelt Ziel von Bombardements, da Norden den Alliierten jedoch nicht als kriegswichtig galt und keine Rüstungsindustrie oder bedeutende Militärgelände besaß, waren Luftangriffe die Ausnahme und dienten vor allem der psychologischen Kriegsführung durch Terrorisierung der Bevölkerung. Vereinzelt wurde Norden auch nur bombardiert, da die Flieger ihre eigentlichen Ziele nicht fanden und ihre Bombenlast vor dem Rückflug nach Großbritannien anderweitig loswerden mussten.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 242</ref> Diese Bombenabwürfe wurden euphemistisch als ''Notabwürfe'' bezeichnet. Es war ''besser'', irgendein Ziel zu treffen als gar keines. | ||
Zur Abwehr der Luftangriffe wurden eine Vielzahl an [[Liste der Flakstellungen|Flakstellungen]] und [[Liste der Bunker|Bunker]] im Stadtgebiet errichtet. Beim Einsatz an der sogenannten ''Heimatflak'' kommen unzählige Norder Schüler zum Einsatz, die nach heutiger Definition als Kindersoldaten gelten würden. Hunderte Söhne und Töchter der Stadt kommen zudem an allen Kriegsschauplätzen ums Leben oder geraten in Kriegsgefangenschaft, aus dem die meisten entweder nicht oder nur als gebrochene Menschen zurückkehren. | Zur Abwehr der Luftangriffe wurden eine Vielzahl an [[Liste der Flakstellungen|Flakstellungen]] und [[Liste der Bunker|Bunker]] im Stadtgebiet errichtet. Beim Einsatz an der sogenannten ''Heimatflak'' kommen unzählige Norder Schüler zum Einsatz, die nach heutiger Definition als Kindersoldaten gelten würden. Hunderte Söhne und Töchter der Stadt kommen zudem an allen Kriegsschauplätzen ums Leben oder geraten in Kriegsgefangenschaft, aus dem die meisten entweder nicht oder nur als gebrochene Menschen zurückkehren. | ||