Kirchstraße: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Poppi (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Poppi (Diskussion | Beiträge)
KKeine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 44: Zeile 44:


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
[[Datei:Kirchstraße 28 - Blick vom Balkon - 21102007.jpg|mini|Blick auf Parkplatz Götz - Aufnahme vom 21. Oktober 2007.]]
[[Datei:Kirchstraße 31 + 32 - 25052006.jpg|mini|Kirchstraße 31 + 32 - Aufnahme vom 25. Mai 2006.]]
[[Datei:Kirchstraße 31 + 32 - 25052006.jpg|mini|Kirchstraße 31 + 32 - Aufnahme vom 25. Mai 2006.]]
[[Datei:Kirchstraße 46 - 25052006.jpg|mini|Kirchstraße 46 - Aufnahme vom 25. Mai 2006.]]
[[Datei:Kirchstraße 46 - 25052006.jpg|mini|Kirchstraße 46 - Aufnahme vom 25. Mai 2006.]]

Version vom 25. September 2021, 22:38 Uhr

Kirchstraße

{{#multimaps: Title = Kirchstraße Text = Gemeindestraße in Norden center = 53.592532090571495, 7.207040697766319 marker = 53.592532090571495, 7.207040697766319 zoom = 16 width = 300px height = 300px

}}

Basisdaten
Stadtteil/-viertel Norden
Erschließungsjahr vor 1235
Namensgebung vor 1235
Historische Namen keine

Die Kirchstraße ist eine Gemeindestraße in Norden. Die Straße grenzt nordwestlich an die Pottbackerslohne und südöstlich an Am Alten Siel. Nordöstlich grenzt die Große Lohne an. Über Gehwege kann man zudem östlich zum Burggraben gelangen.

Geschichte

Herkunft des Namens

Die Straße führt direkt auf die Norder Ludgerikirche (und ehemals auch die Andreaskirche) zu, wodurch sie zu ihrem Namen kam.

Entwicklung

Die Kirchstraße war die Straße der Weber. Die Parzellen auf der Ostseite der Kirchstraße waren relativ klein, besaßen aber einen Garten. 1592 wird bei einem Verkauf von drei Warften in der Kirchstraße als östliche Grenze der Olde Dick (Alter Deich; gemeint ist wohl der Alte Süderdeich) angegeben, der vom Alten Siel kam. Die Straße wurde im Jahre 1968 mit in die Altstadtsanierung einbezogen, wodurch sie praktisch ihren gesamten nördlichen Bereich (ab der Pottbackerslohne) verloren hat.[1] Dieser Bereich gehört heute weitestgehend zum Jan-ten-Doornkaat-Koolman-Platz.

Der Name ist spätestens seit der Grundsteuervermessung um ca. 1870 belegt.[2] Sie dürfte jedoch bereits vor der ersten urkundlichen Erwähnung Nordens im Jahre 1255 existiert und damit zu den ältesten Siedlungsgebieten Nordens gehören. Nach einem Stadtplan von 1882 befanden sich hier zu dieser Zeit 60, überwiegend eingeschossige Häuser.[3] Neben reinen Wohnhäusern gab es hier in dieser Zeit mehrere Kleinhändler.[4]

Gebäude und Plätze

Die Straße besteht seit der Altstadtsanierung ausschließlich aus Mehrfamilienhäusern (Wohnblocks).

Einzelnachweise

Blick auf Parkplatz Götz - Aufnahme vom 21. Oktober 2007.
Kirchstraße 31 + 32 - Aufnahme vom 25. Mai 2006.
Kirchstraße 46 - Aufnahme vom 25. Mai 2006.
Kirchstraße 27 - Aufnahme vom 16. Oktober 2003.
Blick in die Straße - Aufnahme vom 21. April 2003.
Blick in die Straße - Aufnahme vom 21. April 2003.
Blick in die Straße - Aufnahme vom 21. April 2003.
  1. Schreiber, Gretje (1999): Norder Häuser. Die Bewohner der Kirchstraße (I), in: Ostfriesischer Kurier 13./14. Februar 1999, S. 33
  2. Preußische Grundsteuervermessung (ca. 1870)
  3. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 233
  4. Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 91

Siehe auch