Fremouthswarf: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 15. Januar 2021, 13:00 Uhr
Fremouthswarf | ||||||||
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| {{#multimaps: | Title = Fremouthswarf | Text = Ort in Norden | center = 53.592988875000394, 7.1749305730106085 | circle = 53.592988875000394, 7.1749305730106085 : 60 | zoom = 17 | width = 300px | height = 300px
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| Basisdaten | ||||||||
| Stadtteil/-viertel | Westgaste | |||||||
| Genaue Lage | Bedmor 20
26506 Norden | |||||||
Die Fremouthswarf ist der Name eines historischen Flurstücks bzw. einer Warft in Westgaste. Der Name setzt sich aus einem Familiennamen und dem Zusatz -warf für Warft, also eine künstlich angelegte Erhöhung zum Schutze vor Sturmfluten, auf der eine Bebauung stattgefunden hat.
Im Hypothekenbuch von ca. 1750 wird die Warft noch "Freters Warf" genannt, die neben Haus und Garten auch 4,5 Diemat Land umfasst haben soll. Ein Diemat ist eine alte ostfriesische Flächenbezeichnung. Ein Diemat ist die Fläche, die ein guter Landarbeiter an einem Tag mit der Sense mähen konnte und entspricht etwa 5700 m². Das Land der Freters Warf umfasste somit gut 25.650 m².
Der Begriff "Fremouthswarf" ist seit 1897 überliefert und seit 1930 als Westgaste-Fremouthswarf urkundlich belegt und erfasst. Spätestens seit 1978 ist die Bezeichnung "Fremouthswarf" nachgewiesen. Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 wird die Warft auch als "Westgaste-Fremouthswarf" genannt.[1]
Neben der Fremouthswarf führt ein Weg zu einem Zugschloot, also einem künstlich angelegten Wassergraben, der der Entwässerung dient. Dieser wird auch "Freterswarfer Zugschloot" genannt.
Die Warft ist noch heute bebaut. Hier befindet sich ein Einfamilienhaus. Die Zufahrt erfolgt von Bedmor, etwa mittig links neben dem dort befindlichen Spielplatz. Die Warft ist gut zu erkennen, da die Zufahrt eine deutliche Steigung aufweist.[2][3]