Insel Leypolder: Unterschied zwischen den Versionen
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Ursprünglich wurde der 600 Hektar große, neu eingedeichte [[Leypolder]], durch den ein Großteil des heutigen [[Neuwesteel]] entstand, so genannt. Der Name ''Insel Leypolder'' kam erst später auf. | Ursprünglich wurde der 600 Hektar große, neu eingedeichte [[Leypolder]], durch den ein Großteil des heutigen [[Neuwesteel]] entstand, so genannt. Der Name ''Insel Leypolder'' kam erst später auf. | ||
Die etwa 50 Hektar große Insel ist keinesfalls natürlichen Ursprung.<ref>Janssen, Theodor (1992): Die Leybucht, Natur- und Küstenschutz - eine Dokumentation, Norden, S. 15</ref> Das [[Norder Tief]] verlief vor dem [[Leybuchtsiel]] im Bogen, sodass bei dessen Bau ein gerader Arm in das Tief gebaggert wurde, um Schiffen die umständliche Fahrt im kurvigeren Arm nördlich der nun entstandenen Insel zu ersparen.<ref>Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 62</ref> Auf der Karte rechts ist der künstlich geschaffene, gerade Verlauf gut erkennbar, der um 1931 entstand.<ref>Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 63</ref> | Die etwa 50 Hektar große Insel ist keinesfalls natürlichen Ursprung.<ref>Janssen, Theodor (1992): Die Leybucht, Natur- und Küstenschutz - eine Dokumentation, Norden, S. 15</ref> Das [[Norder Tief]] verlief vor dem [[Leybuchtsiel]] im Bogen, sodass bei dessen Bau ein gerader Arm in das Tief gebaggert wurde, um Schiffen die umständliche Fahrt im kurvigeren Arm nördlich der nun entstandenen Insel zu ersparen und den Wasserlauf zu begünstigen.<ref>Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 62</ref><ref>Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 77</ref> Auf der Karte rechts ist der künstlich geschaffene, gerade Verlauf gut erkennbar, der um 1931 entstand.<ref>Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 63</ref> | ||
Als Teil des [[Landschaftsschutzgebiet Neuwesteel|Landschaftsschutzgebiets Neuwesteel]] steht die Insel heute unter einem besonderen Schutz.<ref>[https://krummhoern.de/uploads/live/bekanntmachungen/dokumente/456/1996_03_landschaftsrahmenplan_entwurf.pdf Landkreis Aurich (1996): Landschaftsrahmenplan vom 1. März 1996]</ref> | Als Teil des [[Landschaftsschutzgebiet Neuwesteel|Landschaftsschutzgebiets Neuwesteel]] steht die Insel heute unter einem besonderen Schutz.<ref>[https://krummhoern.de/uploads/live/bekanntmachungen/dokumente/456/1996_03_landschaftsrahmenplan_entwurf.pdf Landkreis Aurich (1996): Landschaftsrahmenplan vom 1. März 1996]</ref> | ||
Version vom 22. April 2022, 09:15 Uhr
Insel Leypolder | |||||||
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| Basisdaten | |||||||
| Stadtteil/-viertel | Neuwesteel | ||||||
| Genaue Lage | innerhalb des Sammelbeckens
des Leybuchtsiels | ||||||
Als Insel Leypolder (auch: Leypolder Insel) bezeichnet man eine etwa 50 Hektar große, im Sammelbecken des Leybuchtsiels gelegene Insel.
Geschichte
Ursprünglich wurde der 600 Hektar große, neu eingedeichte Leypolder, durch den ein Großteil des heutigen Neuwesteel entstand, so genannt. Der Name Insel Leypolder kam erst später auf.
Die etwa 50 Hektar große Insel ist keinesfalls natürlichen Ursprung.[1] Das Norder Tief verlief vor dem Leybuchtsiel im Bogen, sodass bei dessen Bau ein gerader Arm in das Tief gebaggert wurde, um Schiffen die umständliche Fahrt im kurvigeren Arm nördlich der nun entstandenen Insel zu ersparen und den Wasserlauf zu begünstigen.[2][3] Auf der Karte rechts ist der künstlich geschaffene, gerade Verlauf gut erkennbar, der um 1931 entstand.[4]
Als Teil des Landschaftsschutzgebiets Neuwesteel steht die Insel heute unter einem besonderen Schutz.[5]
Einzelnachweise
- ↑ Janssen, Theodor (1992): Die Leybucht, Natur- und Küstenschutz - eine Dokumentation, Norden, S. 15
- ↑ Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 62
- ↑ Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 77
- ↑ Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 63
- ↑ Landkreis Aurich (1996): Landschaftsrahmenplan vom 1. März 1996