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|Namensgebung
|Namensgebung
|nach 1583
|vor 1972
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|Historische Namen
|Historische Namen
|unbekannt
|Olldieksweg
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Der Altendeichsweg ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Westermarsch I]]. Er beginnt im Osten am [[Schafweg]] bzw. [[Schwanenpfad]] und führt weiter gen Westen bis zur [[Süderdeichstraße]]. Südliche Nebenstraßen sind der [[Rysdyker Weg]], der [[Hansweg]], [[Buschhauser Drift]], die [[Neulander Straße]] und der [[Enneweg]]. Etwa mittig verläuft nördlich der [[Timmermannsweg]]. Von dort etwas weiter nach Westen betrachtet wird der Altendeichsweg vom [[Langer Weg | Langen Weg]] bzw. dem [[Polderweg]] gekreuzt.
Der '''Altendeichsweg''' ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt in [[Westermarsch I]]. Er beginnt im Osten am [[Schafweg]] bzw. [[Schwanenpfad]] und führt weiter gen Westen bis zur [[Süderdeichstraße]]. Südliche Nebenstraßen sind der [[Rysdyker Weg]], der [[Hansweg]], [[Buschhauser Drift]], die [[Neulander Straße]] und der [[Enneweg]]. Etwa mittig verläuft nördlich der [[Timmermannsweg]]. Von dort etwas weiter nach Westen betrachtet wird der Altendeichsweg vom [[Langer Weg | Langen Weg]] bzw. dem [[Polderweg]] gekreuzt.


Der Altendeichsweg von Westermarsch I ist der ''eigentliche'' Altendeichsweg. Er ist daher nicht zu verwechseln mit dem [[Altendeichsweg (Ostermarsch) | Altendeichsweg in Ostermarsch]], der so nicht mehr offiziell heißt, sondern diesen Namen nur noch inoffiziell trägt.
Der Altendeichsweg von Westermarsch I ist der ''eigentliche'' Altendeichsweg. Er ist daher nicht zu verwechseln mit dem [[Altendeichsweg (Ostermarsch) |Altendeichsweg in Ostermarsch]], der so nicht mehr offiziell heißt, sondern diesen Namen nur noch inoffiziell trägt. Auch der [[Leegemoorweg]] bei [[Nadörst]] hieß ursprünglich ''Altendeichsweg''.


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=== Entwicklung===
=== Entwicklung===
In früheren Jahren war es nicht ungewöhnlich, dass Deiche gleichzeitig als Wege dienten. Dies gilt auch für den Altendeichsweg, der seit seinem Bestehen als Hauptverkehrsstraße zwischen Westermarsch I und [[Norden (Stadtteil) | Norden]] diente. Die Straße ist damit eine der ältesten der Stadt.
In früheren Jahren war es nicht ungewöhnlich, dass Deiche gleichzeitig als Wege dienten. Dies gilt auch für den Altendeichsweg, der seit seinem Bestehen als Hauptverkehrsstraße zwischen Westermarsch I und [[Norden (Stadtteil) | Norden]] diente. Die Straße ist damit eine der ältesten der Stadt und verläuft weitestgehend auf dem [[Alter Süderdeich|Alten Süderdeich]]. Wohl nach dem Bau des [[Neuer Süderdeich|Neuen Süderdeichs]] bekam er dann den Namen ''Olldieksweg'', also ''Altendeichsweg'', den er noch bis in das 20. Jahrhundert behielt. Schon vor der Eingemeindung von [[Westermarsch I]] im Jahre 1972 hatte er allerdings bereits seinen hochdeutschen Namen erhalten.
 
Wann man der Straße ihren heutigen Namen gab, ist ungewiss. Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist der Altendeichsweg bereits so benannt, sodass eine Benennung in jedem Fall für die Zeit zwischen 1583 und 1895 anzunehmen ist.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref>


Durch übermäßige Straßennutzung durch landwirtschaftlichen Verkehr ist die Straße seit etwa Mitte der 2010er Jahre in einem desaströsen Zustand. Zahlreiche Schlaglöcher säumen die Fahrbahn. Auch die [[Altendeichsbrücke]] über das [[Langhauser Tief]] ist in einem baufälligen Zustand und wurde daher tonnen- und breitenbegrenzt und ist nur noch für Fahrzeuge mit einer maximalen Breite eines durchschnittlichen PKW zu durchfahren. Zur Verminderung weiterer Schäden wurden auch die Geschwindigkeit auf 30 km/h reduziert. Aufgrund der massiven Schäden ist ein schnelleres Befahren jedoch auch nicht anzuraten.
Durch übermäßige Straßennutzung durch landwirtschaftlichen Verkehr ist die Straße seit etwa Mitte der 2010er Jahre in einem desaströsen Zustand. Zahlreiche Schlaglöcher säumen die Fahrbahn. Auch die [[Altendeichsbrücke]] über das [[Langhauser Tief]] ist in einem baufälligen Zustand und wurde daher tonnen- und breitenbegrenzt und ist nur noch für Fahrzeuge mit einer maximalen Breite eines durchschnittlichen PKW zu durchfahren. Zur Verminderung weiterer Schäden wurden auch die Geschwindigkeit auf 30 km/h reduziert. Aufgrund der massiven Schäden ist ein schnelleres Befahren jedoch auch nicht anzuraten.