Kleine Mühlenstraße: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Die Kleine Mühlenstraße ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Norden (Stadtteil) | Norden]]. Die Straße grenzt nördlich an die [[Große Mühlenstraße]] bzw. [[Schulstraße]] und südlich an die [[Osterstraße]]. Östlich grenzt die [[Rosenthallohne]] an, westlich die [[Jerusalemlohne]].
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==Geschichte==
==Geschichte==
===Herkunft des Namens===
===Herkunft des Namens===
Die Kleine Mühlenstraße hat ihren Namen von der am (nördlichen) Ende der Großen Mühlenstraße stehenden Mühle erhalten, die erstmalig 1555 genannt wird.
Die Kleine Mühlenstraße hat ihren Namen von der am (nördlichen) Ende der [[Große Mühlenstraße|Große Mühlenstraßen]] stehenden [[Ekeler Mühle]] erhalten, die erstmalig 1555 genannt wird.


===Entwicklung===
===Entwicklung===
Die Kleine Mühlenstraße dürfte etwas jünger als die [[Große Mühlenstraße]] sein. Das Adjektiv Kleine weist hier nämlich nicht (nur) auf die kürzere Straßenlänge hin, sondern ist im Norder Kontext stets auch ein Hinweis auf einen späteren Zeitraum.<ref>Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 22</ref>
Die Kleine Mühlenstraße dürfte etwas jünger als die [[Große Mühlenstraße]] sein. Das Adjektiv Kleine weist hier nämlich oftmals nicht (nur) auf die kürzere Straßenlänge hin, sondern ist im Norder Kontext stets auch ein Hinweis auf einen späteren Zeitraum.<ref>Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 22</ref>


Die Bebauung der nördlichen Hälfte bestand im Jahre 1751 aus vier Häusern mit relativ kleinen Parzellen, die wohl einst Bestandteil der Langparzellen waren, die vom Markt ausgingen. Die Bebauung dieser Straßenseite dürfte sich erst nach 1500 vollzogen haben. Die Besiedlung auf der Südseite ist dichter, die Parzellen auch größer. Die Bewohnerschaft dieser Straße bestand 1719 aus Tagelöhnern und ''"mittelmäßigen Bürger"''. ''Mittelmäßig'' bedeutet in diesem Sinne mittelständische bzw. durchschnittlich.<ref>Schreiber, Gretje (2002): Norder Häuser, Die Bewohner der Kleinen Mühlenstraße (I), in: Ostfriesischer Kurier 13. Juli 2002, S. 23</ref>
Die Bebauung der nördlichen Hälfte bestand im Jahre 1751 aus vier Häusern mit relativ kleinen Parzellen, die wohl einst Bestandteil der Langparzellen waren, die vom Markt ausgingen. Die Bebauung dieser Straßenseite dürfte sich erst nach 1500 vollzogen haben. Die Besiedlung auf der Südseite ist dichter, die Parzellen auch größer. Die Bewohnerschaft dieser Straße bestand 1719 aus Tagelöhnern und ''"mittelmäßigen Bürger"''. ''Mittelmäßig'' bedeutet in diesem Sinne mittelständische bzw. durchschnittlich.<ref>Schreiber, Gretje (2002): Norder Häuser, Die Bewohner der Kleinen Mühlenstraße (I), in: Ostfriesischer Kurier 13. Juli 2002, S. 23</ref>
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==Gebäude und Plätze==
==Gebäude und Plätze==
In der Straße befinden sich vorwiegend Wohnhäuser. Dazu kommt die ''Gärtnerei Stellmacher'' sowie das ehemalige [[Restaurant Kupferpfanne]], in dem heute ein Dartclub seinen Vereinssitz hat.
In der Straße befinden sich vorwiegend Wohnhäuser. Dazu kommt die ''Gärtnerei Stellmacher'' sowie das ehemalige [[Restaurant Kupferpfanne]], in dem heute ein Dart Club seinen Vereinssitz hat.


==Einzelnachweise==
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Version vom 22. September 2021, 10:44 Uhr

Kleine Mühlenstraße

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Norden
Erschließungsjahr nach 1555
Namensgebung vor 1751
Historische Namen unbekannt

Die Kleine Mühlenstraße ist eine Gemeindestraße in Norden. Die Straße grenzt nördlich an die Große Mühlenstraße bzw. Schulstraße und südlich an die Osterstraße. Östlich grenzt die Rosenthallohne an, westlich die Jerusalemlohne.

Geschichte

Herkunft des Namens

Die Kleine Mühlenstraße hat ihren Namen von der am (nördlichen) Ende der Große Mühlenstraßen stehenden Ekeler Mühle erhalten, die erstmalig 1555 genannt wird.

Entwicklung

Die Kleine Mühlenstraße dürfte etwas jünger als die Große Mühlenstraße sein. Das Adjektiv Kleine weist hier nämlich oftmals nicht (nur) auf die kürzere Straßenlänge hin, sondern ist im Norder Kontext stets auch ein Hinweis auf einen späteren Zeitraum.[1]

Die Bebauung der nördlichen Hälfte bestand im Jahre 1751 aus vier Häusern mit relativ kleinen Parzellen, die wohl einst Bestandteil der Langparzellen waren, die vom Markt ausgingen. Die Bebauung dieser Straßenseite dürfte sich erst nach 1500 vollzogen haben. Die Besiedlung auf der Südseite ist dichter, die Parzellen auch größer. Die Bewohnerschaft dieser Straße bestand 1719 aus Tagelöhnern und "mittelmäßigen Bürger". Mittelmäßig bedeutet in diesem Sinne mittelständische bzw. durchschnittlich.[2]

Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist erkennbar, dass sich der Straßenverlauf mindestens seit dieser Zeit nicht verändert hat.[3]

Gebäude und Plätze

In der Straße befinden sich vorwiegend Wohnhäuser. Dazu kommt die Gärtnerei Stellmacher sowie das ehemalige Restaurant Kupferpfanne, in dem heute ein Dart Club seinen Vereinssitz hat.

Einzelnachweise

  1. Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 22
  2. Schreiber, Gretje (2002): Norder Häuser, Die Bewohner der Kleinen Mühlenstraße (I), in: Ostfriesischer Kurier 13. Juli 2002, S. 23
  3. Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)

Siehe auch