Norder Ruderclub: Unterschied zwischen den Versionen
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Der aus Pillau in Ostpreußen (damals noch Teil des Deutschen Reiches) stammende [[Fritz August]] kam in den Wirren der letzten [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsjahre]] nach Norden. Schon in seiner Heimat war er begeisterter Rudersportler gewesen. Mit Unterstützung der [[Holzhandlung Frericks]] gelang es ihm in mühevoller Arbeit, ein Ruderboot zu restaurieren. Wenig später reifte in ihm der Entschluss, einen Rudersportclub zu gründen, um nicht weiter alleine auf dem [[Norder Tief]] rudern zu müssen. Ein erstes Mitglied gewann er in einem Bekannten, der bei der [[Sparkasse Aurich-Norden|Stadtsparkasse]] arbeitete und den er als Kassenwart gewinnen konnte. Auch den Holzhändler Frericks sowie fünf weitere Personen konnte er für sein Vorhaben gewinnen. Die sieben Herren gründeten daraufhin am | Der aus Pillau in Ostpreußen (damals noch Teil des Deutschen Reiches) stammende [[Fritz August]] kam in den Wirren der letzten [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsjahre]] nach Norden. Schon in seiner Heimat war er begeisterter Rudersportler gewesen. Mit Unterstützung der [[Holzhandlung Frericks]] gelang es ihm in mühevoller Arbeit, ein Ruderboot zu restaurieren. Wenig später reifte in ihm der Entschluss, einen Rudersportclub zu gründen, um nicht weiter alleine auf dem [[Norder Tief]] rudern zu müssen. Ein erstes Mitglied gewann er in einem Bekannten, der bei der [[Sparkasse Aurich-Norden|Stadtsparkasse]] arbeitete und den er als Kassenwart gewinnen konnte. Auch den Holzhändler Frericks sowie fünf weitere Personen konnte er für sein Vorhaben gewinnen. Die sieben Herren gründeten daraufhin am 8. Februar 1963 den ''Norder Ruderclub''. | ||
Schon bald konnte man von den Rudervereinen in Wilhelmshaven und Trier zwei sogenannte Gig-Vierer-Boote erwerben, die man auf die Namen ''Schlicktau'' und ''Trier'' taufte. Sämtliche Boote lagerte man bei Frericks, da der Verein noch keine eigenen Räumlichkeiten besaß. Dies ändert sich, als die [[Schiffswerft Herlyn]] ihren Sitz 1957 in den [[Norddeicher Hafen]] verlegte und daraufhin ihren bisherigen Standort am [[Norder Hafen]] aufgeben wollte. Werftbesitzer Heryln trat an den Verein heran, doch konnte dieser den Kaufpreis nicht aufbringen. Der erste Bootswart des Ruderclubs, [[Gerhard Schulz]], seines Zeichens Tischler, wohnte im [[Altstadtsanierung|Sanierungsgebiet]] (in der [[Sielstraße]]) und war auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten. Aus diesem Zufall heraus erwarb Schulz gemeinsam mit dem Ruderclub die Herylnsche Werft. Er selbst zog in den linken Gebäudeteil, während der rechte zum neuen bzw. ersten Vereinssitz wurde. | Schon bald konnte man von den Rudervereinen in Wilhelmshaven und Trier zwei sogenannte Gig-Vierer-Boote erwerben, die man auf die Namen ''Schlicktau'' und ''Trier'' taufte. Sämtliche Boote lagerte man bei Frericks, da der Verein noch keine eigenen Räumlichkeiten besaß. Dies ändert sich, als die [[Schiffswerft Herlyn]] ihren Sitz 1957 in den [[Norddeicher Hafen]] verlegte und daraufhin ihren bisherigen Standort am [[Norder Hafen]] aufgeben wollte. Werftbesitzer Heryln trat an den Verein heran, doch konnte dieser den Kaufpreis nicht aufbringen. Der erste Bootswart des Ruderclubs, [[Gerhard Schulz]], seines Zeichens Tischler, wohnte im [[Altstadtsanierung|Sanierungsgebiet]] (in der [[Sielstraße]]) und war auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten. Aus diesem Zufall heraus erwarb Schulz gemeinsam mit dem Ruderclub die Herylnsche Werft. Er selbst zog in den linken Gebäudeteil, während der rechte zum neuen bzw. ersten Vereinssitz wurde. | ||