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== Ostdeutsche Heimatstube ==
== Ostdeutsche Heimatstube ==
1983 gründete sich in Räumlichkeiten der [[Vossenhus|Stadtbibliothek]] die Ostdeutsche Heimatstube, ins Leben gerufen durch Vertriebene und Flüchtlingen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, die nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] größtenteils an Polen und die Sowjetunion gefallen waren.<ref name=":0">[https://www.bkge.de/Heimatsammlungen/Verzeichnis/Ueberregional/Heimatstube-Norden.php Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im Östlichen Europa], abgerufen am 22. August 2021</ref><ref name=":1">Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 97</ref> 2000 verlegte das Museum in die Alte Sielschule.<ref name=":0" /> Ziel war es, das wenige Kulturgut, das Krieg sowie Flucht und Vertreibung überdauerte, für die Nachwelt zu erhalten.<ref name=":1" />
1983 gründete sich in Räumlichkeiten der [[Vossenhus|Stadtbibliothek]] die Ostdeutsche Heimatstube, ins Leben gerufen durch Vertriebene und Flüchtlingen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, die nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] größtenteils an Polen und die Sowjetunion gefallen waren.<ref name=":0">[https://www.bkge.de/Heimatsammlungen/Verzeichnis/Ueberregional/Heimatstube-Norden.php Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im Östlichen Europa], abgerufen am 22. August 2021</ref><ref name=":1">Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 97</ref> Etwa Ende der 1980er Jahre zog der Verein an die [[Schulstraße]] 61.<ref>Sanders, Adolf (1988): Unsere Stadt hinterm Deich, Norden, S. 25</ref> 2000 verlegte man in die Alte Sielschule.<ref name=":0" /> Ziel war es, das wenige Kulturgut, das Krieg sowie Flucht und Vertreibung überdauerte, für die Nachwelt zu erhalten.<ref name=":1" />


2014 löste sich der Trägerverein auf. Die Bestände wurden, soweit die Leihgaben nicht zurückgegeben werden konnten, dokumentiert und im Wesentlichen an das Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen, an das Niedersächsische Landesarchiv in Aurich sowie das [[Gnadenkirche Tidofeld|Dokumentationszentrum Gnadenkirche Tidofeld]] abgegeben.<ref name=":0" />
2014 löste sich der Trägerverein auf. Die Bestände wurden, soweit die Leihgaben nicht zurückgegeben werden konnten, dokumentiert und im Wesentlichen an das Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen, an das Niedersächsische Landesarchiv in Aurich sowie das [[Gnadenkirche Tidofeld|Dokumentationszentrum Gnadenkirche Tidofeld]] abgegeben.<ref name=":0" />