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Die Posthalterslohne ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Norden (Stadtteil) | Norden]]. Die Straße bzw. Lohne grenzt südöstlich an die [[Westerstraße]] und führt in Richtung Nordosten zum [[Fräuleinshof (Straße) |Fräuleinshof]] bzw. [[Ruthörn]].
Die '''Posthalterslohne''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Norden (Stadtteil) |Norden]]. Sie grenzt südöstlich an die [[Westerstraße]] und führt in Richtung Nordosten zum [[Fräuleinshof (Straße) |Fräuleinshof]] bzw. [[Ruthörn]].


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=== Herkunft des Namens ===
=== Herkunft des Namens ===
Die Bewohner des Hauses [[Fräuleinshof 8]] hatten 1821 die [[Posthalterschaft]] gekauft, zu der man durch diese Lohne von der Westerstraße aus von hinten auf den Hof dieses Hauses fahren konnte, an dessen Nordseite ein weiterer Weg direkt auf den Fräuleinshof führte.<ref>Schreiber, Gretje (2000): Norder Häuser, Bewohner Fräuleinshof, Ruthörn und Norddeicher Straße (II), in: Ostfriesischer Kurier 7. Oktober 2000, S. 29</ref> Der Beruf des Posthalters entstammt der Zeit, als es noch keine motorisierte Post gab. Posthalter hielten Postpferde, später auch Kutschen und stellten diese nach vertraglichen Vereinbarungen der Post zum Pferde- und Wagenwechsel zur Verfügung.
Die Straße hat ihren Namen von der [[Posthalterschaft|Alten Posthalterschaft]] erhalten, die ihre ursprüngliche Aufgabe im Jahre 1926 verlor und danach erster Geschäftssitz vom [[Bürohaus Janssen]] wurde. Der Beruf des Posthalters entstammt der Zeit, als es noch keine motorisierte Post gab. Posthalter hielten Postpferde, später auch Kutschen und stellten diese nach vertraglichen Vereinbarungen der Post zum Pferde- und Wagenwechsel zur Verfügung.


=== Entwicklung ===
=== Entwicklung ===
Laut Stadtplan von 1882 und den Hypothekenbüchern war die Lohne selbst bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit Häusern bebaut. Erst im Adressbuch des [[Landkreis Norden]] von 1926 ist ein einziges Haus mit der [[Posthalterslohne 1]] aufgeführt.<ref>Adressbuch des Landkreis Norden für das Jahr 1926</ref> Es handelte sich hierbei um das am 1. November 1926 gegründete [[Bürohaus Janssen]].<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 170</ref>
Die Bewohner des Hauses [[Fräuleinshof 8]] hatten die [[Posthalterschaft]] 1821 gekauft, zu der man durch diese Lohne von der Westerstraße aus von hinten auf den Hof dieses Hauses fahren konnte, an dessen Nordseite ein weiterer Weg direkt auf den Fräuleinshof führte.<ref>Schreiber, Gretje (2000): Norder Häuser, Bewohner Fräuleinshof, Ruthörn und Norddeicher Straße (II), in: Ostfriesischer Kurier 7. Oktober 2000, S. 29</ref> Laut Stadtplan von 1882 und den Hypothekenbüchern war die Lohne selbst bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit Häusern bebaut. Erst im Adressbuch des [[Landkreis Norden]] von 1926 ist ein einziges Haus mit der [[Posthalterslohne 1]] aufgeführt.<ref>Adressbuch des Landkreis Norden für das Jahr 1926</ref> Es handelte sich hierbei um das am 1. November 1926 gegründete [[Bürohaus Janssen]], das in die alte Posthalterschaft eingezogen war.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 170</ref>
 
Der Straßenverlauf hat sich seit mindestens 1895 nicht geändert.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref>


== Gebäude und Plätze ==
== Gebäude und Plätze ==
Heute befinden sich hier neben einigen Wohnhäuser auch das ''Ärztehaus am [[Dokters Pad]]'', zu dessen Gelände etwa mittig eine Zufahrt besteht.
Heute befinden sich hier neben einigen Wohnhäuser auch das ''Ärztehaus am [[Dokters Pad]]'', zu dessen Gelände etwa mittig eine Zufahrt besteht. Für diesen Bau wurde die Posthalterschaft um 1980 abgebrochen.


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==