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Nunmehr waren alle Voraussetzungen zur kommunalaufsichtsbehördlichen Bestätigung des Meliorationsverbandes Norden erfüllt. Der Kreisausschuss fasste am 29. Januar 1929 den Beschluss, die 13 politischen Gemeinden zu einem Zweckverband zu vereinigen. In der Nummer 6 des amtlichen Kreisblattes für den Kreis Norden wurden daraufhin am 16. Februar 1929 eine entsprechende Bekanntmachung und die oben beschriebene Fassung der Verbandssatzung eingerückt. Weitere Veröffentlichungen erfolgen in den Norder Nachrichten und im Regierungsamtsblatt. Mit dem Tage der aufsichtsbehördlichen Bestätigung der Satzung, nämlich dem 29. Januar 1929 wurde der Verband schließlich rechtswirksam und offiziell gegründet. Als Sitz fungierte ein Gelände an der [[Bahnhofstraße]], in unmittelbarer Nähe zu der [[Deichmühle]] und der [[Frisiamühle]] bzw. dem [[Kornhaus Weerda]]. Der Großteil des einstigen Geländes wird heute vom [[Norder Tor]] eingenommen.
Nunmehr waren alle Voraussetzungen zur kommunalaufsichtsbehördlichen Bestätigung des Meliorationsverbandes Norden erfüllt. Der Kreisausschuss fasste am 29. Januar 1929 den Beschluss, die 13 politischen Gemeinden zu einem Zweckverband zu vereinigen. In der Nummer 6 des amtlichen Kreisblattes für den Kreis Norden wurden daraufhin am 16. Februar 1929 eine entsprechende Bekanntmachung und die oben beschriebene Fassung der Verbandssatzung eingerückt. Weitere Veröffentlichungen erfolgen in den Norder Nachrichten und im Regierungsamtsblatt. Mit dem Tage der aufsichtsbehördlichen Bestätigung der Satzung, nämlich dem 29. Januar 1929 wurde der Verband schließlich rechtswirksam und offiziell gegründet. Als Sitz fungierte ein Gelände an der [[Bahnhofstraße]], in unmittelbarer Nähe zu der [[Deichmühle]] und der [[Frisiamühle]] bzw. dem [[Kornhaus Weerda]]. Der Großteil des einstigen Geländes wird heute vom [[Norder Tor]] eingenommen.


Als erster Verbandsvorsteher wurde Frieling Hülsebus aus Osteel gewählt. Dieser amtierte von 1929 bis 1933 und wurde vom Norder [[Popke Fegter]] abgelöst, der allerdings nur ein Jahr im Amt blieb. Von 1934 bis 1945 war Apke Habben aus Schwittersum Verbandsvorsteher, der vom Norder [[Eppe Arens]] abgelöst wurde. Dieser blieb bis 1960 im Amt und wurde letztlich von Carl-Edzard Schelten-Peterssen aus Berum abgelöst, der als letzter Verbandsvorsteher bis 1991 im Amt blieb. Schelten-Peterssen war nicht nur der letzte und am längsten amtierende Vorsteher des Verbandes, sondern wurde auch erster Vorsitzender des neugegründeten Landschafts- und Kulturbauverband Aurich, der aus einer Fusion des Norder Meliorationsverbandes mit dem Auricher verband entstand. Dieser Verband besteht bis heute fort und befindet sich in Georgsheil.
Als erster Verbandsvorsteher wurde [[Frieling Hülsebus]] aus Osteel gewählt. Dieser amtierte von 1929 bis 1933 und wurde vom Norder [[Popke Fegter]] abgelöst, der allerdings nur ein Jahr im Amt blieb. Von 1934 bis 1945 war Apke Habben aus Schwittersum Verbandsvorsteher, der vom Norder [[Eppe Arens]] abgelöst wurde. Dieser blieb bis 1960 im Amt und wurde letztlich von Carl-Edzard Schelten-Peterssen aus Berum abgelöst, der als letzter Verbandsvorsteher bis 1991 im Amt blieb. Schelten-Peterssen war nicht nur der letzte und am längsten amtierende Vorsteher des Verbandes, sondern wurde auch erster Vorsitzender des neugegründeten Landschafts- und Kulturbauverband Aurich, der aus einer Fusion des Norder Meliorationsverbandes mit dem Auricher verband entstand. Dieser Verband besteht bis heute fort und befindet sich in Georgsheil.


Seit 1959 war [[Karl von Rose]] auch Vorsteher des Wasser- und Bodenverbandes und für über dreißig Jahre stellvertretender Vorsitzender bzw. Ausschuss- und Vorstandsmitglied beim Meliorationsverband, wo er sich insbesondere für die Bodenkalkung, Drainage und den Wirtschaftswegeausbau einsetzte<ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Rose.pdf Basse-Soltau, Ursula (2001): Biographie des Karl von Rose], veröffentlicht bei der Ostfriesischen Landschaft</ref>
Seit 1959 war [[Karl von Rose]] auch Vorsteher des Wasser- und Bodenverbandes und für über dreißig Jahre stellvertretender Vorsitzender bzw. Ausschuss- und Vorstandsmitglied beim Meliorationsverband, wo er sich insbesondere für die Bodenkalkung, Drainage und den Wirtschaftswegeausbau einsetzte<ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Rose.pdf Basse-Soltau, Ursula (2001): Biographie des Karl von Rose], veröffentlicht bei der Ostfriesischen Landschaft</ref>