Neudeicher Weg: Unterschied zwischen den Versionen

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Der Neudeicher Weg ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Westermarsch II]]. Die Straße grenzt im (Nord-)Westen an die [[Deichstraße]] und endet im weiteren Verlauf als Sackgasse. Der Neudeicher Weg ist nicht zu verwechseln mit dem [[Neuseedeicher Weg]].
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===Entwicklung===
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Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist die Straße noch nicht konkret als solche erkennbar.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Jedoch ist anzunehmen, dass die heutige Straße auf einem dieser alte Pfade gebaut wurde.
Belegt ist, dass sich hier bereits in 1634 das [[Neudeicher Rott]] befand, eine kleine Siedlung in der heutigen Westermarsch.<ref>Scheuermann, Ulrich (1995): Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle, S. 138</ref> Diese Siedlung, dessen Name seit 1818 auch amtlich belegt ist, gab der Straße ihren Namen.


Belegt ist, dass sich hier bereits in 1634 das [[Neudeicher Rott]] befand, eine kleine Siedlung in der heutigen Westermarsch."Neyedycker Rott" (1634) (1), "Newteicher Rott" (1645), "Newdycker Rott" (1650) (2), "Neu Teicher Rott" (1672) (3). Der heutige Name Neudeicher Rott ist seit 1818 amtlich. Die Ortschaft Neudeicher Rott bestand 1823 aus 13 Wohngebäuden, in denen 89 Personen beheimatet waren. Auf Abbildungen der topographischen Karte des Amtes Norden fällt auf, dass im Neudeicher Rott abweichend von den restlichen Ländereien in der Westermarsch, eine auffallend nord-südlich verlaufende, breite Streifenflur vorherrscht, nur unterbrochen durch den ältesten Deich. Begrenzt wird dieser Abschnitt im Westen durch das Leegeland-Tief. Aus dieser Flurform kann man schließen, dass an dieser Stelle ein Meereseinbruch erfolgte, der den Bau eines neuen Deiches notwendig machte. Die Zeitstellung bleibt freilich unsicher. Warfen und Plätze finden wir, außer am alten Deich, in diesem Teil nicht (4).
Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist die Straße noch nicht konkret als solche erkennbar.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Das ist jedoch nicht ungewöhnlich, da es außerhalb von Städten kaum oder gar keine Straßen im heutigen Sinne gab, sondern vielmehr unbefestigte Pfade als Verbindungswege dienten.


==Gebäude und Plätze==
==Gebäude und Plätze==
An der Straßenecke zur Ziegeleistraße und etwas weiter gen Osten befindet sich jeweils ein Wohnhaus. An der Einmündung zum Kugelweg befindet sich das [[Kugelhaus]], ein Wohnhaus auf einer hohen Warft. An der Straßenecke zum [[Ülkebülter Weg]] befindet sich der [[Hof Hollande]].
Zum Neudeicher Weg gehören drei Wohnhäuser und vier Höfe.


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==

Version vom 16. Dezember 2020, 15:50 Uhr

Neudeicher Weg

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Westermarsch II
Erschließungsjahr zw. 1634-1895
Namensgebung nach 1818
Historische Namen keine

Der Neudeicher Weg ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Westermarsch II. Die Straße besteht aus zwei nicht miteinander verbundenen Teilstraße. Beide grenzen im (Nord-)Westen an die Deichstraße und enden im weiteren Verlauf als Sackgasse. Der Neudeicher Weg ist nicht zu verwechseln mit dem Neuseedeicher Weg.

Geschichte

Herkunft des Namens

Der Straßenname verweist auf einen neugebauten Deich (Deich, der an der Grenze zur See liegt). Jedoch ist noch nicht ganz klar, welche Deichlinie hiermit gemeint ist. ToDo

Entwicklung

Belegt ist, dass sich hier bereits in 1634 das Neudeicher Rott befand, eine kleine Siedlung in der heutigen Westermarsch.[1] Diese Siedlung, dessen Name seit 1818 auch amtlich belegt ist, gab der Straße ihren Namen.

Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist die Straße noch nicht konkret als solche erkennbar.[2] Das ist jedoch nicht ungewöhnlich, da es außerhalb von Städten kaum oder gar keine Straßen im heutigen Sinne gab, sondern vielmehr unbefestigte Pfade als Verbindungswege dienten.

Gebäude und Plätze

Zum Neudeicher Weg gehören drei Wohnhäuser und vier Höfe.

Einzelnachweise

  1. Scheuermann, Ulrich (1995): Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle, S. 138
  2. Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)

Siehe auch