Schlachthof: Unterschied zwischen den Versionen
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Der '''Schlachthof''' an der danach benannten [[Schlachthausstraße]] befindet sich in unmittelbarer Nähe zum [[Norder Hafen]] | Der '''Schlachthof''' an der danach benannten [[Schlachthausstraße]] befindet sich in unmittelbarer Nähe zum [[Norder Hafen]]. Er wurde ursprünglich für die [[Schlachterzunft|städtischen Schlachter]] im Jahre 1890 erbaut. Weitere, umfangreiche Sanierungsarbeiten wurden 1959 und 1997 vorgenommen. Das gesamte Gebäudeensemble (Schlachthof mit Nebengebäuden) steht heute unter Denkmalschutz.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Norden Liste der Baudenkmale in Norden], abgerufen am 11. November 2021</ref> | ||
Im Zuge der letztgenannten Modernisierung gründeten die Norder Schlachter die Erzeugergemeinschaft ''Norder Fleisch - Die Gläserne Kette'', mit der regionales Fleisch transparent beworben und verkauft wurden.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 90</ref><ref>[http://www.die-glaeserne-kette.de/ Internetseite von ''Norder Fleisch - Die Gläserne Kette''], abgerufen am 16. August 2021</ref> Heute wird der Schlachthof nur noch von [[Enno Appelhagen|Schlachter Appelhagen]] genutzt, der hier montags Schlachtungen durchführt. Das ehemalige Verwaltungsgebäude beherbergt mittlerweile mehrere Wohnungen. | |||
Ursprünglich befand sich das Gebiet auf dem Grund der [[Westermarsch I|Gemeinde Westermarsch I]] und wurde ihr, ebenso wie das Gelände des späteren [[Gaswerk|Gaswerks]], von der Stadt abgekauft, da in der [[Kernstadt]] kein Platz dafür war. | |||
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Ein Schlachthaus hat es wohl bereits im [[Kloster Marienthal]] gegeben, das auch nach der Säkularisation noch als solches Weiterverwendung gefunden hat.<ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 61</ref> Vorwiegend wurden jedoch noch bis in das späte 20. Jahrhundert Hausschlachtungen durchgeführt, vor allem in der 1919 eingemeindeten [[Sandbauerschaft]]. | Ein Schlachthaus hat es wohl bereits im [[Kloster Marienthal]] gegeben, das auch nach der Säkularisation noch als solches Weiterverwendung gefunden hat.<ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 61</ref> Vorwiegend wurden jedoch noch bis in das späte 20. Jahrhundert Hausschlachtungen durchgeführt, vor allem in der 1919 eingemeindeten [[Sandbauerschaft]]. | ||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||
Version vom 11. November 2021, 15:15 Uhr
Schlachthof | ||||||||
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| {{#multimaps: | Title = Schlachthof | Text = Gebäude in Norden | center = 53.58953306025486, 7.208705169021717 | circle = 53.58953306025486, 7.208705169021717 : 40 | zoom = 17 | width = 300px | height = 300px
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | 1890 | |||||||
| Erbauer | Stadt Norden | |||||||
| Bauweise | Schlachthof | |||||||
| Erhaltungszustand | erhalten | |||||||
| Genaue Lage | Schlachthausstraße 12
26506 Norden | |||||||
Der Schlachthof an der danach benannten Schlachthausstraße befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Norder Hafen. Er wurde ursprünglich für die städtischen Schlachter im Jahre 1890 erbaut. Weitere, umfangreiche Sanierungsarbeiten wurden 1959 und 1997 vorgenommen. Das gesamte Gebäudeensemble (Schlachthof mit Nebengebäuden) steht heute unter Denkmalschutz.[1]
Im Zuge der letztgenannten Modernisierung gründeten die Norder Schlachter die Erzeugergemeinschaft Norder Fleisch - Die Gläserne Kette, mit der regionales Fleisch transparent beworben und verkauft wurden.[2][3] Heute wird der Schlachthof nur noch von Schlachter Appelhagen genutzt, der hier montags Schlachtungen durchführt. Das ehemalige Verwaltungsgebäude beherbergt mittlerweile mehrere Wohnungen.
Ursprünglich befand sich das Gebiet auf dem Grund der Gemeinde Westermarsch I und wurde ihr, ebenso wie das Gelände des späteren Gaswerks, von der Stadt abgekauft, da in der Kernstadt kein Platz dafür war.
Sonstiges
Ein Schlachthaus hat es wohl bereits im Kloster Marienthal gegeben, das auch nach der Säkularisation noch als solches Weiterverwendung gefunden hat.[4] Vorwiegend wurden jedoch noch bis in das späte 20. Jahrhundert Hausschlachtungen durchgeführt, vor allem in der 1919 eingemeindeten Sandbauerschaft.
Einzelnachweise
- ↑ Liste der Baudenkmale in Norden, abgerufen am 11. November 2021
- ↑ Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 90
- ↑ Internetseite von Norder Fleisch - Die Gläserne Kette, abgerufen am 16. August 2021
- ↑ Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 61
