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Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] plante die Wehrmacht die Zerstörung des Hafens, um den Alliierten diese wichtige Infrastruktur nicht in die Hände fallen zu lassen.<ref name=":0" /> Glücklicherweise kam es hierzu nicht. Nach Kriegsende übernahmen die Briten kurzzeitig den Inselverkehr, bis die Reederei im Spätsommer 1945 wieder ihren Betrieb aufnehmen konnte.
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] plante die Wehrmacht die Zerstörung des Hafens, um den Alliierten diese wichtige Infrastruktur nicht in die Hände fallen zu lassen.<ref name=":0" /> Glücklicherweise kam es hierzu nicht. Nach Kriegsende übernahmen die Briten kurzzeitig den Inselverkehr, bis die Reederei im Spätsommer 1945 wieder ihren Betrieb aufnehmen konnte.


Durch die westliche Eindeichung des Hafens (Westhafen) entstand eine geschützte Fläche, die sich als potentieller Yachthafen eignen würde. So gelang es dem bis dahin im Osthafen ansässigen [[Yacht-Club Norden]] 1983, die Auflagen der Bezirksregierung Weser-Ems zu erfüllen und sich hier neu anzusiedeln. Das erforderliche Geld konnte jedoch erst durch den Verkauf von Bootsliegeplätzen eingenommen werden. Die Anlage des Yachthafens wurde nachfolgend aus weitestgehend eigenen Mitteln und eigener Arbeitskraft bewerkstelligt. Nach zähen Verhandlungen mit den Behörden konnte im Jahr 1996, nachdem klar war, dass der reguläre Schiffsverkehr weitestgehend in den Osthafen verlagert werden würde, das neue Clubhaus an seiner bis heute bestehenden Örtlichkeit errichtet werden. Die dort befindliche Gastronomie wird seit 1998 verpachtet.<ref name=":02">[https://yacht-club-norden.de/der-verein Geschichte des Yacht-Clubs Norden], abgerufen am 17. Juni 2021</ref>
Von 1972 bis 1986 wurden die Seedeichee und damit einhergehend auch der Norddeicher Hafen in mehreren Teilschritten erweitert und verstärkt; so entstand der westliche Hafenschutzdamm.<ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Rose.pdf Basse-Soltau, Ursula (2001): Biographie des Karl von Rose], veröffentlicht bei der Ostfriesischen Landschaft</ref> Durch die westliche Eindeichung des Hafens (Westhafen) entstand eine geschützte Fläche, die sich als potentieller Yachthafen eignen würde. So gelang es dem bis dahin im Osthafen ansässigen [[Yacht-Club Norden]] 1983, die Auflagen der Bezirksregierung Weser-Ems zu erfüllen und sich hier neu anzusiedeln. Das erforderliche Geld konnte jedoch erst durch den Verkauf von Bootsliegeplätzen eingenommen werden. Die Anlage des Yachthafens wurde nachfolgend aus weitestgehend eigenen Mitteln und eigener Arbeitskraft bewerkstelligt. Nach zähen Verhandlungen mit den Behörden konnte im Jahr 1996, nachdem klar war, dass der reguläre Schiffsverkehr weitestgehend in den Osthafen verlagert werden würde, das neue Clubhaus an seiner bis heute bestehenden Örtlichkeit errichtet werden. Die dort befindliche Gastronomie wird seit 1998 verpachtet.<ref name=":02">[https://yacht-club-norden.de/der-verein Geschichte des Yacht-Clubs Norden], abgerufen am 17. Juni 2021</ref>


== Gliederung ==
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