Jugendzentrum: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Errichtet wurde das Jugendzentrum in einer ehemaligen Diskothek. Nach langen, konfliktträchtigen Verhandlungen beschloss der [[Stadtrat|Rat der Stadt Norden]] im Dezember 1976 die Einrichtung dieses Jugendtreffs. Kritiker befürchteten vor allem eine Ausbreitung der insbesondere am [[Ulrichsgymnasium]] aktiven marxistisch-leninistischen Roten Zelle.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 83</ref> Heute wäre solche Kritik wohl kaum nachvollziehbar, damals in Anbetracht der drohenden Kriegsgefahr mit dem kommunistischen Ostblock jedoch alles andere als weltfremd.
Errichtet wurde das Jugendzentrum in einer ehemaligen Diskothek. Nach langen, konfliktträchtigen Verhandlungen beschloss der [[Stadtrat|Rat der Stadt Norden]] im Dezember 1976 die Einrichtung dieses Jugendtreffs. Kritiker befürchteten vor allem eine Ausbreitung der insbesondere am [[Ulrichsgymnasium]] aktiven marxistisch-leninistischen Roten Zelle.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 83</ref> Heute wäre solche Kritik wohl kaum nachvollziehbar, damals in Anbetracht der drohenden Kriegsgefahr mit dem kommunistischen Ostblock jedoch alles andere als weltfremd.


2020 wurde das Jugendzentrum umfangreich saniert, nachdem es einige Jahre zuvor bereits eine Art ''Hallendach über dem eigentlichen Dach'' bekam. Möglich wurde dies dank umfangreicher Fördermittel. Insgesamt flossen gut eine Million Euro in den Aus- und Umbau. Es entstanden ein Beratungs- und Seminarraum und ein Backstage-Bereich für auftretende Künstler. Weiterhin wurden neue sanitäre Anlagen installiert. Das Haus wurde zudem technisch modernisiert, auch im Bereich der Veranstaltungstechnik.<ref>[https://www.oz-online.de/-news/artikel/731297/300-000-Euro-Foerderung-fuer-Norder-Jugendhaus Online-Bericht der Ostfriesen Zeitung vom 9. Dezember 2019], abgerufen am 14. August 2021</ref>
2021 wurde das Jugendzentrum umfangreich saniert, nachdem es einige Jahre zuvor bereits eine Art Hallendach über dem eigentlichen Dach bekam, da letzteres regendurchlässig wurde. Möglich wurde dies dank umfangreicher Fördermittel. Insgesamt flossen gut eine Million Euro in den Aus- und Umbau. Es entstanden ein Beratungs- und Seminarraum und ein Backstage-Bereich für auftretende Künstler. Weiterhin wurden neue sanitäre Anlagen installiert. Das Haus wurde zudem technisch modernisiert, auch im Bereich der Veranstaltungstechnik.<ref>[https://www.oz-online.de/-news/artikel/731297/300-000-Euro-Foerderung-fuer-Norder-Jugendhaus Online-Bericht der Ostfriesen Zeitung vom 9. Dezember 2019], abgerufen am 14. August 2021</ref>
 
==Galerie==
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Datei:Parkstraße - Jugendhaus - 31032007.jpg|Das Jugendzentrum am 31. März 2007.
Datei:Parkstraße - Jugendhaus - Renovierung - 13062021.jpg|Bauarbeiten am Gebäude - Aufnahme vom 13. Juni 2021.
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==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==
[[Datei:Parkstraße - Jugendhaus - Renovierung - 13062021.jpg|mini|Bauschild Erweiterung und Sanierung des Jugendzentrums - Aufnahme vom 13. Juni 2021.]]
[[Datei:Parkstraße - Jugendhaus - 31032007.jpg|mini|Parkstraße - Jugendzentrum - Aufnahme vom 31. März 2007.]]
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Version vom 15. August 2021, 08:09 Uhr

Jugendzentrum

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Basisdaten
Entstehungszeit 1977
Erbauer unbekannt
Bauweise Ziegelsteinbau mit Hallenüberdachung
Entwidmung -
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Parkstraße 45 A

26506 Norden

Das Jugendzentrum (kurz: Juz; auch: Jugendhaus) bietet als städtischer Jugendtreff freizeitpädagogische Angebote für Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren an. Neben Angeboten wie Darten, Kickern oder Billard, können auch die wöchentlichen Angebote wie die Koch-AG oder Filmabende kostenfrei genutzt werden.[1]

Errichtet wurde das Jugendzentrum in einer ehemaligen Diskothek. Nach langen, konfliktträchtigen Verhandlungen beschloss der Rat der Stadt Norden im Dezember 1976 die Einrichtung dieses Jugendtreffs. Kritiker befürchteten vor allem eine Ausbreitung der insbesondere am Ulrichsgymnasium aktiven marxistisch-leninistischen Roten Zelle.[2] Heute wäre solche Kritik wohl kaum nachvollziehbar, damals in Anbetracht der drohenden Kriegsgefahr mit dem kommunistischen Ostblock jedoch alles andere als weltfremd.

2021 wurde das Jugendzentrum umfangreich saniert, nachdem es einige Jahre zuvor bereits eine Art Hallendach über dem eigentlichen Dach bekam, da letzteres regendurchlässig wurde. Möglich wurde dies dank umfangreicher Fördermittel. Insgesamt flossen gut eine Million Euro in den Aus- und Umbau. Es entstanden ein Beratungs- und Seminarraum und ein Backstage-Bereich für auftretende Künstler. Weiterhin wurden neue sanitäre Anlagen installiert. Das Haus wurde zudem technisch modernisiert, auch im Bereich der Veranstaltungstechnik.[3]

Galerie

Einzelnachweise

  1. Vorstellung des Jugendzentrums, abgerufen am 14. August 2021
  2. Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 83
  3. Online-Bericht der Ostfriesen Zeitung vom 9. Dezember 2019, abgerufen am 14. August 2021

Siehe auch