Leegemoor: Unterschied zwischen den Versionen
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Das Gebiet von Leegemoor umfasste zu Beginn je nach Quelle eine Fläche von 95 Grasen bis zu 95 Diemat. Vier Grasen entsprechen etwa drei Diemat, ein Diemat wiederum ungefähr 5700 Quadratmeter.<ref name=":0" /> Heute lässt sich das Gebiet kaum noch eingrenzen, im täglichen Sprachgebrauch wird das gesamte Gewerbegebiet als ''Leegemoor'' bezeichnet, wobei dieses größer ist als das ursprünglich der Leegemoorgesellschaft verpachtete Land. Das ''heutige Leegemoor'' umfasst bereits jetzt eine Fläche von gut 160 Hektar und soll aufgrund einer ungebrochenen Nachfrage in Zukunft erweitert werden. | Das Gebiet von Leegemoor umfasste zu Beginn je nach Quelle eine Fläche von 95 Grasen bis zu 95 Diemat. Vier Grasen entsprechen etwa drei Diemat, ein Diemat wiederum ungefähr 5700 Quadratmeter.<ref name=":0" /> Heute lässt sich das Gebiet kaum noch eingrenzen, im täglichen Sprachgebrauch wird das gesamte Gewerbegebiet als ''Leegemoor'' bezeichnet, wobei dieses größer ist als das ursprünglich der Leegemoorgesellschaft verpachtete Land. Das ''heutige Leegemoor'' umfasst bereits jetzt eine Fläche von gut 160 Hektar und soll aufgrund einer ungebrochenen Nachfrage in Zukunft erweitert werden. | ||
1977 begann die Stadt, in Leegemoor Gewerbeflächen anzusiedeln und nahm das Gelände dafür in Erbacht.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 86</ref> Früher war es üblich, dass Gewerbe sich in unmittelbarer Nähe zu Wohnsiedlungen befand. Nach einem kollektiven Umdenken fand man hier in diesem relativ abgelegenen, moorigen Gebiet eine als geeignet empfundene Fläche. In den Folgejahren, insbesondere seit den 1990er Jahren wuchs das Gewerbegebiet immens und ist bis heute von zentraler Bedeutung für die städtische Wirtschaft. | 1977 begann die Stadt, in Leegemoor Gewerbeflächen anzusiedeln und nahm das Gelände dafür in Erbacht.<ref name=":1">Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 86</ref> Früher war es üblich, dass Gewerbe sich in unmittelbarer Nähe zu Wohnsiedlungen befand. Nach einem kollektiven Umdenken fand man hier in diesem relativ abgelegenen, moorigen Gebiet eine als geeignet empfundene Fläche. In den Folgejahren, insbesondere seit den 1990er Jahren wuchs das Gewerbegebiet immens und ist bis heute von zentraler Bedeutung für die städtische Wirtschaft. Um die Jahrtausendwende hatten sich bereits 60 Firmen mit rund 1.800 Beschäftigten hier niedergelassen.<ref name=":1" /> | ||
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