Hof Gerdes: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Traufseiten sind fünfachsig. Auf der Südseite befindet sich die Haustür mit der oben genannten Jahreszahl. Die weiß gestrichenen Blockrahmenschiebefenster sowie das Gesims betonen einen erwünschten Kontrast zum Backstein und verleihen dem Haus eine vornehme Note. Die klassizistische Gartenanlage mit Rasenflächen und solitären Laubbäumen aus der Erbauungszeit des Hofes bildet einen für das Wohnhaus stilgemäßen Rahmen.<ref name=":0" /> Im März verwandelt sich die Rasenfläche in einen weiß-violetten Krokusteppich, weshalb der Hof auch manchmal ''Krokushof'' genannt wird. | Die Traufseiten sind fünfachsig. Auf der Südseite befindet sich die Haustür mit der oben genannten Jahreszahl. Die weiß gestrichenen Blockrahmenschiebefenster sowie das Gesims betonen einen erwünschten Kontrast zum Backstein und verleihen dem Haus eine vornehme Note. Die klassizistische Gartenanlage mit Rasenflächen und solitären Laubbäumen aus der Erbauungszeit des Hofes bildet einen für das Wohnhaus stilgemäßen Rahmen.<ref name=":0" /> Im März verwandelt sich die Rasenfläche in einen weiß-violetten Krokusteppich, weshalb der Hof auch manchmal ''Krokushof'' genannt wird. | ||
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Version vom 6. Oktober 2021, 14:17 Uhr
Hof Gerdes | ||||||||
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| {{#multimaps: | Title = Hof Gerdes | Text = Gebäude in Nadörst | center = 53.56355381108409, 7.245818865366492 | circle = 53.56355381108409, 7.245818865366492 : 60 | zoom = 16 | width = 300px | height = 300px
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | 1867 | |||||||
| Erbauer | Familie Buismann | |||||||
| Bauweise | Gulfhof | |||||||
| Erhaltungszustand | erhalten | |||||||
| Genaue Lage | Bundesstraße 22
26506 Norden | |||||||
Der Hof Gerdes ist ein denkmalgeschützter Gulfhof an der Bundesstraße in Nadörst. Wegen seiner vielen Krokusblumen im vorderen Grundstücksbereich wird er auch manchmal Krokushof genannt. Er darf nicht mit dem Hof am Deichrichterweg verwechselt werden, welcher bis zum Brand im November 2015 (und noch einige Zeit danach) ebenfalls im Besitz einer Familie Gerdes gewesen ist.
Geschichte
Das Baujahr des Hofes kann anhand einer Inschrift über dem Türsturz auf das Jahr 1867 datiert werden. Erst wenige Jahre vorher, etwa um 1840, wurde die Bundesstraße befestigt. Bauherr war die aus den Niederlanden stammende Familie Buismann, an die noch eine Buise, eine Wetterfahne in Form eines Lastenseglers, erinnert.[1]
Ab 1906 gehörte der Hof dann der Familie Gerdes, wie eine Inschriftplatte am Giebel belegt. Genannt werden ein Gerhard Gerdes und eine Gretje Gerdes, geb. Heyen.[1]
Beschreibung
Der Backsteinbau steht mit seinem im Verhältnis zur Traufenseite eher schmalen und mehrgeschossigen Giebel in der Tradition der Steinhäuser des 16. Jahrhunderts. Der Giebel ist im Erd- und Obergeschoss vierachsig. Anstelle des Steilgiebels der Renaissance ist ein kleiner Krüppelwalm getreten, er wird wie die Giebelschrägen und die Traufseiten durch ein stark profiliertes, hölzernes Gesims akzentuiert.[1]
Die Traufseiten sind fünfachsig. Auf der Südseite befindet sich die Haustür mit der oben genannten Jahreszahl. Die weiß gestrichenen Blockrahmenschiebefenster sowie das Gesims betonen einen erwünschten Kontrast zum Backstein und verleihen dem Haus eine vornehme Note. Die klassizistische Gartenanlage mit Rasenflächen und solitären Laubbäumen aus der Erbauungszeit des Hofes bildet einen für das Wohnhaus stilgemäßen Rahmen.[1] Im März verwandelt sich die Rasenfläche in einen weiß-violetten Krokusteppich, weshalb der Hof auch manchmal Krokushof genannt wird.
Trivia
Westlich des Hofs gab es während des Zweiter Weltkrieg einen kleinen Einmannbunker.