Vierzig Diemat: Unterschied zwischen den Versionen
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Historisch war Vierzig Diemat bis 1952 Teil der damals noch eigenständigen Gemeinde [[Westermarsch I]] und kam erst dann zur Kernstadt. In diesem Jahr wurde das Land zur Besiedlung freigegeben und baulich erschlossen. Es entstanden, wie auch in anderen Teilen von Norden, vor allem Sozialbauten um dem nach dem Zweiten Weltkrieg starken Bevölkerungswachstum Herr zu werden. | Historisch war Vierzig Diemat bis 1952 Teil der damals noch eigenständigen Gemeinde [[Westermarsch I]] und kam erst dann zur Kernstadt. In diesem Jahr wurde das Land zur Besiedlung freigegeben und baulich erschlossen. Es entstanden, wie auch in anderen Teilen von Norden, vor allem Sozialbauten um dem nach dem Zweiten Weltkrieg starken Bevölkerungswachstum Herr zu werden. | ||
In 1583 wurde Vierzig Diemat durch [[Anna von Oldenburg]] eingedeicht. Das neugewonnene Land wurde auch [[Westermarscher Neuland]] genannt. Zuvor stand das Gebiet unter Wasser und war Teil des [[Norder Hafen | Norder Hafens]] bzw. des [[Norder Tief | Norder Tiefs]]. Auch heute noch lässt die Bodenbeschaffenheit eine "wässrige Vergangenheit" erkennen. | In 1583 wurde Vierzig Diemat durch [[Anna von Oldenburg]] eingedeicht. Das neugewonnene Land wurde auch [[Westermarscher Neuland]] genannt. Zuvor stand das Gebiet unter Wasser und war Teil des [[Norder Hafen | Norder Hafens]] bzw. des [[Norder Tief | Norder Tiefs]]. Auch heute noch lässt die Bodenbeschaffenheit eine "wässrige Vergangenheit" erkennen. Bis zur Eindeichung von 1583 befand sich seit 1551 die Deichlinie nördlich von Vierzig Diemat. Auch dieser Deich würde von Anna von Oldenburg gezogen. Zuvor befanden sich hier keine Deiche, sondern man vertraute bei Sturmfluten auf die erhöhte Lage der Norder Kernstadt. | ||
Von 1551 bis 1583 gehörte Vierzig Diemat zum Umland der [[Cirksenaburg]], die sich etwas weiter nördlich befand. Es diente der Ernährung der gräflichen Familie und wurde daher auch als "Küchenland" bezeichnet. | Von 1551 bis 1583 gehörte Vierzig Diemat zum Umland der [[Cirksenaburg]], die sich etwas weiter nördlich befand. Es diente der Ernährung der gräflichen Familie und wurde daher auch als "Küchenland" bezeichnet. | ||