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Ihre namensgebende, alleeartige Baumbepflanzung verlor die Straße erst im Zuge der Straßenverbreiterungen im 20. Jahrhundert.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 232</ref> | Ihre namensgebende, alleeartige Baumbepflanzung verlor die Straße erst im Zuge der Straßenverbreiterungen im 20. Jahrhundert.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 232</ref> | ||
Am 6. November 1942 fallen vier Bomben auf die Alleestraße. Es gibt fünf Tote und mehrere Verletzte. Vier Häuser werden vernichtet, viele weitere beschädigt. In der näheren Umgebung gibt es auch Beschuss durch Bordwaffen.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 38</ref> | |||
==Gebäude und Plätze== | ==Gebäude und Plätze== | ||
Version vom 30. Juli 2021, 10:30 Uhr
Alleestraße | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Stadtteil/-viertel | Westgaste | |||||||
| Erschließungsjahr | vor 1600 | |||||||
| Namensgebung | unbekannt | |||||||
| Historische Namen | unbekannt | |||||||
Die Alleestraße ist eine Landesstraße (L27) in Norden und liegt im Stadtviertel Westgaste. Die Straße beginnt östlich an der Kreuzung Feldpfad / Westerstraße / Knyphausenstraße und führt nach Westen zur Westermarscher Straße, der an der Einmündung zur Ziegeleistraße beginnt. Nördlich liegen Mahnland, Im Dullert, der Westgaster Weg, die Brauhausstraße, der Funkweg und Martensdorf an. Südlich gehen Im Jagenland, Diekens Drift und An der Welle ab.
Geschichte
Herkunft des Namens
Ursprünglich war die Alleestraße als Allee angelegt. Auch heute sind entlang der Straße noch mehrere Bäume in alleetypischer Anrichtung erkennbar.
Entwicklung
Der Straßenzug gehört zu den ältesten der Stadt und ist seit jeher ein wichtiger Verbindungsweg zwischen Norden und der Westermarsch. Er dürfte mindestens seit dem 16. Jahrhundert existieren, auch auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist die Straße in ihrem bis heute unveränderten Verlauf erkennbar.[1] Vor dem Bau - und wohl wegen schlechter Fahrbahnbeschaffenheit auch danach - wurden Waren meist auf den unzähligen Kanälen transportiert.
Ihre namensgebende, alleeartige Baumbepflanzung verlor die Straße erst im Zuge der Straßenverbreiterungen im 20. Jahrhundert.[2]
Am 6. November 1942 fallen vier Bomben auf die Alleestraße. Es gibt fünf Tote und mehrere Verletzte. Vier Häuser werden vernichtet, viele weitere beschädigt. In der näheren Umgebung gibt es auch Beschuss durch Bordwaffen.[3]
Gebäude und Plätze
Die Straße besteht überwiegend aus Wohnhäusern. Die bedeutendsten Gebäude der Straße sind die Westgaster Mühle und das Löwenhaus (Hof "Selden Rüst"). Auch befindet sich hier der städtische Wasserturm.
Im alten Gulfhof mit der Hausnummer 33, welcher sich am westlichen Stadtrand befindet, befand sich bis zur Eingemeindung die Verwaltung der ehemaligen Norder Umlandgemeinde Sandbauerschaft. Heute befindet sich hier die "Watt Lodge", eine Art Ferienhof für Wassersportler.
Galerie
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Blick vom Wasserturm - Aufnahme vom 12. September 2004.
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Wasserturm im Umbau - Aufnahme vom 31. Mai 2004.
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Alleestraße 11 - Sparkasse - Aufnahme vom 29. Februar 2004.
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Alleestraße 11 - nach Umbau - Aufnahme vom 2. Juli 2006.
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Blick von der Westgaster Mühle, rechts der Wasserturm - Aufnahme vom 1. September 2007.
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Alleestraße 12 - nach Renovierung - Aufnahme vom 15. Juni 2013.
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Alleestraße 13 - nach Renovierung - Aufnahme vom 15. Juni 2013.
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Döschgen und Müllern (Westgaster Mühle) - Aufnahme vom 7. September 2019.
