Mennonitenlohne: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Mennonitengemeinde gibt es in Norden bereits seit spätestens 1556, jedoch ist nicht bekannt. Dass die Pastorei damals schon hier stand, ist eher unwahrscheinlich, jedoch nicht unmöglich. | Die Mennonitengemeinde gibt es in Norden bereits seit spätestens 1556, jedoch ist nicht bekannt. Dass die Pastorei damals schon hier stand, ist eher unwahrscheinlich, jedoch nicht unmöglich. Auf dem [[Augenschein]] von 1850 ist erkennbar, dass die Mennonitenlohne zu dieser Zeit noch Teil des damals noch als ''Burggraft'' bezeichneten [[Burggraben]] gewesen ist.<ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 14</ref> | ||
Die Bebauung und die Straßenführung hat sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts sehr verändert. Noch auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist ihr historischer Verlauf erkennbar.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Durch bauliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung ist die Mennonitenlohne heute nicht mehr vollständig für PKW und vergleichbare Fahrzeuge befahrbar und in Teilen sehr schmal. | Die Bebauung und die Straßenführung hat sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts sehr verändert. Noch auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist ihr historischer Verlauf erkennbar.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Durch bauliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung ist die Mennonitenlohne heute nicht mehr vollständig für PKW und vergleichbare Fahrzeuge befahrbar und in Teilen sehr schmal. | ||
Version vom 9. September 2021, 17:14 Uhr
Mennonitenlohne | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Stadtteil/-viertel | Norden | |||||||
| Erschließungsjahr | nach 1556 | |||||||
| Namensgebung | unbekannt | |||||||
| Historische Namen | unbekannt | |||||||
Die Mennonitenlohne ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Norden. Sie geht südwestlich vom Burggraben ab und ist für Kraftfahrzeuge eine Sackgasse. Ein Fußgängerweg führt weiter zur Molkereilohne.
Geschichte
Herkunft des Namens
Ihren Namen hat sie von der alten Pastorei der Norder Mennonitengemeinde bekommen, die westlich des Hauses Am Markt 28 in der Mennonitenlohne lag.[1]
Entwicklung
Die Mennonitengemeinde gibt es in Norden bereits seit spätestens 1556, jedoch ist nicht bekannt. Dass die Pastorei damals schon hier stand, ist eher unwahrscheinlich, jedoch nicht unmöglich. Auf dem Augenschein von 1850 ist erkennbar, dass die Mennonitenlohne zu dieser Zeit noch Teil des damals noch als Burggraft bezeichneten Burggraben gewesen ist.[2]
Die Bebauung und die Straßenführung hat sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts sehr verändert. Noch auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist ihr historischer Verlauf erkennbar.[3] Durch bauliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung ist die Mennonitenlohne heute nicht mehr vollständig für PKW und vergleichbare Fahrzeuge befahrbar und in Teilen sehr schmal.
Gebäude und Plätze
Heute befinden sich hier noch einige Wohnhäuser, eine Niederlassung des Energieversorgers EWE sowie eine Beratungsstelle. Das Gebäude der alten Mennonitenpastorei ist nicht mehr erhalten. Weiterhin befindet sich hier einer der beiden Parkplätze des Supermarktes EDEKA Anton Götz.