Gerhard ten Doornkaat Koolman: Unterschied zwischen den Versionen
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Im Herbst 1937 erhielt er jedoch die Einberufung zu einem zweijährigen Militärdienst bei der Flak in Berlin. Bei Kriegsbeginn 1939 wurde er zur Wehrmacht eingezogen und in verschiedenen Ländern eingesetzt. Kurz vor Kriegsende wurde er mit seiner Einheit aus dem lettischen Kurland nach Westdeutschland verlegt, wo er bei Kriegsende in amerikanische Gefangenschaft geriet und in Frankreich inhaftiert wurde. Im September 1945 wurde er aus der Gefangenschaft entlassen. Im Frühjahr 1946 begann er in einer hannoverschen Lebensmittelgroßhandlung eine kaufmännische Lehre, die er im Herbst 1947 mit Auszeichnung abschloss. Parallel dazu bildete er sich an der Leibniz-Akademie in Hannover im Fachbereich Wirtschaft weiter.<ref name=":0" /> | Im Herbst 1937 erhielt er jedoch die Einberufung zu einem zweijährigen Militärdienst bei der Flak in Berlin. Bei Kriegsbeginn 1939 wurde er zur Wehrmacht eingezogen und in verschiedenen Ländern eingesetzt. Kurz vor Kriegsende wurde er mit seiner Einheit aus dem lettischen Kurland nach Westdeutschland verlegt, wo er bei Kriegsende in amerikanische Gefangenschaft geriet und in Frankreich inhaftiert wurde. Im September 1945 wurde er aus der Gefangenschaft entlassen. Im Frühjahr 1946 begann er in einer hannoverschen Lebensmittelgroßhandlung eine kaufmännische Lehre, die er im Herbst 1947 mit Auszeichnung abschloss. Parallel dazu bildete er sich an der Leibniz-Akademie in Hannover im Fachbereich Wirtschaft weiter.<ref name=":0" /> | ||
Am 1. Oktober 1947 trat er als Direktionsassistent in die ''Doornkaat AG'' in Norden ein. 1953 wurde ten Doornkaat Koolman | Am 1. Oktober 1947 trat er als Direktionsassistent in die ''Doornkaat AG'' in Norden ein. 1953 wurde ten Doornkaat Koolman zum Vorstandsmitglied der ''Doornkaat AG'' bestellt. Nach der Währungsreform von 1948 machte der Familienbetrieb die dynamische Wandlung zu einem der bekanntesten deutschen Unternehmen durch. 1976 wurde er zum Vorsitzenden des Vorstands bestellt. Zu dieser Zeit war er bereits Mehrheitsaktionär der ''Doornkaat AG''. Zum 31. März 1984 schied er aus dem Vorstand aus und wechselte nach einigen Monaten in das Aufsichtsgremium des Unternehmens, in dem er noch bis Ende Februar 1992 tätig war. Rund ein halbes Jahr nach dem Ausscheiden aus dem Unternehmen starb er am 20. Oktober 1992 in Norden.<ref name=":0" /> | ||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||