Metropol-Theater: Unterschied zwischen den Versionen
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Ab 1956 wurden erstmalig sogenannte ''CinemaScope''-Filme gezeigt. [[Elfriede Remmers]] und Geschäftsführer Georg Zicke betrieben das ''Metropol-Theater'' noch bis 1970 weiter. Bereits in den 1960er Jahren wurde die Anzahl der wöchentlichen Vorstellungen von maximal 21 auf bis zu 12 reduziert; die Sitzplatzzahl betrug weiterhin 416 Plätze. Seit Mitte der 1960er-Jahre gehörten sogar Erotikfilme zum Programm.<ref name=":0" /> | Ab 1956 wurden erstmalig sogenannte ''CinemaScope''-Filme gezeigt. [[Elfriede Remmers]] und Geschäftsführer Georg Zicke betrieben das ''Metropol-Theater'' noch bis 1970 weiter. Bereits in den 1960er Jahren wurde die Anzahl der wöchentlichen Vorstellungen von maximal 21 auf bis zu 12 reduziert; die Sitzplatzzahl betrug weiterhin 416 Plätze. Seit Mitte der 1960er-Jahre gehörten sogar Erotikfilme zum Programm.<ref name=":0" /> | ||
Ende Juni 1970 schloss das Kino seine Türen, sodass nun nur noch das [[Apollo-Kino]] als letztes der Stadt verblieb (es war auch das erste). Der letzte im ''Metropol-Theater'' aufgeführte Film hieß ''"Ohne Gnade, Schätzchen - Der frechste Sex-Schocker des Jahres"''. | Ende Juni 1970 schloss das Kino seine Türen, sodass nun nur noch das [[Apollo-Kino]] als letztes der Stadt verblieb (es war auch das erste). Der letzte im ''Metropol-Theater'' aufgeführte Film hieß ''"Ohne Gnade, Schätzchen - Der frechste Sex-Schocker des Jahres"''. Kurz zuvor übernahm der benachbarte Kaufmann [[Anton Edzard Götz]] das Grundstück, um seinen Supermarkt zu erweitern. Im September wurde der Kinosaal abgerissen, das Vorderhaus mit einer Schankwirtschaft blieb noch einige Jahre stehen. Später dehnte Götz seinen Supermarkt auf das gesamte ehemalige Kinogelände aus.<ref name=":0" /> | ||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||