Lorenzweg: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Lorenzweg ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Neuwesteel]]. Die Straße setzt nördlich beginnend den Straßenverlauf des [[Polderweg | Polderwegs]] fort, bis er in Höhe der Schleuse [[Leybuchtsiel]] in die Straße [[Am Leybuchtsiel]] übergeht. Der Lorenzweg hat einen östlichen Nebenarm, der im weiteren Verlauf als Sackgasse endet. | Der Lorenzweg ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Neuwesteel]]. Die Straße setzt nördlich beginnend den Straßenverlauf des [[Polderweg | Polderwegs]] fort, bis er in Höhe der Schleuse [[Leybuchtsiel]] in die Straße [[Am Leybuchtsiel]] übergeht. Der Lorenzweg hat einen östlichen Nebenarm, der im weiteren Verlauf als Sackgasse endet. Eine nördliche Nebenstraße ist [[Am Alten Zollhaus]]. | ||
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===Entwicklung=== | ===Entwicklung=== | ||
Anders als die meisten Straßen von Neuwesteel existiert der Lorenzweg bereits bedeutend länger, da er sich auf um 1789 neu eingedeichtem Land befindet. Seinen Namen hat der Lorenzweg vermutlich bereits seit seiner Erschließung. Dies ist anzunehmen, da der Tod des Namensgebers im Jahr 1790 mit der Erschließung des Lorenzpolders einhergeht und es unüblich ist, Straßen oder Wege nach noch lebenden Personen zu benennen. Vielmehr erfolgt diese Ehrung grundsätzlich posthum.<ref>[https://kirchengemeindelexikon.de/einzelgemeinde/norden-st-ludgeri/ Historisches Kirchengemeindelexikon der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover | Anders als die meisten Straßen von Neuwesteel existiert der Lorenzweg bereits bedeutend länger, da er sich auf um 1789 neu eingedeichtem Land befindet. Seinen Namen hat der Lorenzweg vermutlich bereits seit seiner Erschließung. Dies ist anzunehmen, da der Tod des Namensgebers im Jahr 1790 mit der Erschließung des Lorenzpolders einhergeht und es unüblich ist, Straßen oder Wege nach noch lebenden Personen zu benennen. Vielmehr erfolgt diese Ehrung grundsätzlich posthum.<ref>[https://kirchengemeindelexikon.de/einzelgemeinde/norden-st-ludgeri/ Historisches Kirchengemeindelexikon] der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover, abgerufen am 10. Dezember 2020.</ref> | ||
==Gebäude und Plätze== | ==Gebäude und Plätze== | ||
In der Straße befinden sich einzelne Wohnhäuser und Höfe. Zudem befindet sich hier auch | In der Straße befinden sich einzelne Wohnhäuser und Höfe. Zudem befindet sich hier auch das [[Zollhaus (Westermarsch I) | Zollhaus von Westermarsch I]], welche jedoch postalisch zu [[Am Alten Zollhaus]] und damit nicht zu Neuwesteel gehört. | ||
Am nordöstlichen Ende der Straße befindet sich die [[Kurbelpünt]], eine Fähre, mit der Fußgänger und Fahrradfahrer zum auf der anderen Uferseite des [[Norder Tief | Norder Tiefs]] gelegenen [[Fährweg]] gelangen können. | Am nordöstlichen Ende der Straße befindet sich die [[Kurbelpünt]], eine Fähre, mit der Fußgänger und Fahrradfahrer zum auf der anderen Uferseite des [[Norder Tief | Norder Tiefs]] gelegenen [[Fährweg]] gelangen können. | ||
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Ungefähr in Höhe des [[Altmarscher Tief | Altmarscher Tiefs]] befindet sich ein Getreidefeld, auf dem aufgrund seiner strikt biologisch betrieben Bewirtschaftung auch andere Pflanzen blühen. Zur Blütezeit ist das Feld durch seine roten Mohnblumen bereits von Weitem erkennbar und ein beliebtes Fotomotiv. Aufgrund der Tatsache, dass zu viele Menschen das Feld betreten und dadurch den ohnehin schon relativ geringen Ertrag (aufgrund der biologischen Bewirtschaftung) schmälern, planen die Eigentümer nun Vorrichtungen, um das Feld vor dem Betreten durch Unbefugte zu schützen. Nach Angaben der Bäuerin soll es zuletzt sogar vorgekommen sein, dass sich Familien zum ausgiebigen Picknick im Feld eingerichtet und dadurch viele Pflanzen zerstört haben. | Ungefähr in Höhe des [[Altmarscher Tief | Altmarscher Tiefs]] befindet sich ein Getreidefeld, auf dem aufgrund seiner strikt biologisch betrieben Bewirtschaftung auch andere Pflanzen blühen. Zur Blütezeit ist das Feld durch seine roten Mohnblumen bereits von Weitem erkennbar und ein beliebtes Fotomotiv. Aufgrund der Tatsache, dass zu viele Menschen das Feld betreten und dadurch den ohnehin schon relativ geringen Ertrag (aufgrund der biologischen Bewirtschaftung) schmälern, planen die Eigentümer nun Vorrichtungen, um das Feld vor dem Betreten durch Unbefugte zu schützen. Nach Angaben der Bäuerin soll es zuletzt sogar vorgekommen sein, dass sich Familien zum ausgiebigen Picknick im Feld eingerichtet und dadurch viele Pflanzen zerstört haben. | ||
In Höhe des vorgenannten Feldes ist auch noch ein Teil der alten Deichlinie erkennbar. | In Höhe des vorgenannten Feldes ist auch noch ein Teil der alten Deichlinie als deutliche Erhöhung in der Landschaft erkennbar. | ||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||