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|um 1895 (1744)
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26506 Norden
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Das '''Haus Spykerboor''' wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts im Stile des Neoklassizismus errichtet. Zuvor befand sich hier ein kleines Giebelhaus, das im Volksmund auch ''Spykerboor'' genannt wurde, da sich an der Frontseite die Abbildung eines Handbohrers befand.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 186</ref> Der Handbohrer war das Zeichen der Tischler und Schlosser. Das heutige Haus ist somit eigentlich nicht mehr der ursprüngliche Spykerboor, wird aber im Volksmund auch weiterhin so genannt.
Das '''Haus Spykerboor''' wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts im Stile des Neoklassizismus errichtet. Zuvor befand sich hier ein kleines Giebelhaus aus dem Jahr 1744, das im Volksmund auch ''(Großer) Spykerboor'' genannt wurde, da sich an der Frontseite die Abbildung eines Handbohrers befand.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 186</ref><ref name=":1">Sanders, Adolf (1988): Unsere Stadt hinterm Deich, Norden, S. 18</ref> Der Handbohrer war seinerzeit das Zeichen der Tischler und Schlosser, das Gebäude wurde jedoch von einem Eisenwarenhändler erbaut.<ref name=":1" /> Das heutige Haus ist somit eigentlich nicht mehr der ursprüngliche ''Spykerboor'', wird aber im Volksmund auch weiterhin so genannt.


1880 erwarb der aus dem Rheiderland stammende [[Ulfert Groenefeld]] den ''Spykerboor'' und gründete hier zunächst eine Getreide-, später eine Wein- und Spirituosenhandlung, die er nach sich selbst ''[[U. Groenefeld]]'' benannte. Die Dachgauben mit Flaschenzug erinnern noch heute daran, dass der Großteil der Waren auf dem Dachboden gelagert wurden. Das Unternehmen trug als Markenzeichen einen Handbohrer und die drei goldenen Sporenräder aus dem [[Stadtwappen]].<ref name=":0" />
1880 erwarb der aus dem Rheiderland stammende [[Ulfert Groenefeld]] den ''Spykerboor'' und gründete hier zunächst eine Getreide-, später eine Wein- und Spirituosenhandlung, die er nach sich selbst ''[[U. Groenefeld]]'' benannte. Die Dachgauben mit Flaschenzug erinnern noch heute daran, dass der Großteil der Waren auf dem Dachboden gelagert wurden. Das Unternehmen trug als Markenzeichen einen Handbohrer und die drei goldenen Sporenräder aus dem [[Stadtwappen]].<ref name=":0" />