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Vor der Errichtung des heutigen Gebäudes im Jahre 1937 durch Gründer [[Focko Hasbargen]] befanden sich hier das Wohnhaus des [[Gerhard Müntinga]], der in Norden und in Ochtersum (Landkreis Leer) Windmühlen betrieb sowie anschließend die ''[[Zichorienfabrik]]'' ''Otten'', die in ihren besten Zeiten 22 Mitarbeiter hatte.<ref>[http://www.muehlenland-niedersachsen.de/fileadmin/Muehlenland/Downloads/M%C3%BChlst._51-11.pdf Geschichte der Ochtersumer Turmmühle], abgerufen am 14. Juni 2021</ref><ref>Mühlenbrand-Societät für Ostfriesland und Harlingerland: Nachweisung der bei der Mühlenbrandsocietät versicherten Mühlen und Gebäude, aufgestellt im Oktober 1906</ref><ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 181</ref> Hasbargen hatte bereits 1904 eine Buch-, Kunst-, Musikalien- und Papierhandlung an der [[Osterstraße 152]] gegründet.<ref name=":0" />
Vor der Errichtung des heutigen Gebäudes im Jahre 1937 durch Gründer [[Focko Hasbargen]] befanden sich hier das Wohnhaus des [[Gerhard Müntinga]], der in Norden und in Ochtersum (Landkreis Leer) Windmühlen betrieb sowie anschließend die ''[[Zichorienfabrik]]'' ''Otten'', die in ihren besten Zeiten 22 Mitarbeiter hatte.<ref>[http://www.muehlenland-niedersachsen.de/fileadmin/Muehlenland/Downloads/M%C3%BChlst._51-11.pdf Geschichte der Ochtersumer Turmmühle], abgerufen am 14. Juni 2021</ref><ref>Mühlenbrand-Societät für Ostfriesland und Harlingerland: Nachweisung der bei der Mühlenbrandsocietät versicherten Mühlen und Gebäude, aufgestellt im Oktober 1906</ref><ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 181</ref> Hasbargen hatte bereits 1904 eine Buch-, Kunst-, Musikalien- und Papierhandlung an der [[Osterstraße 152]] gegründet.<ref name=":0" />


Die Buchhandlung entwickelte sich schnell zum Hauptanlaufstelle für literarisch Interessierte. Unmittelbar nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] übernahm sein Sohn [[Edzard Hasbargen]] die Buchhandlung bis er diese 1986 an seinen früheren Mitarbeiter [[Heinz Edzards]] übergab, die sie in Pacht fortbetrieben.<ref name=":0" /> Trotz großer Konkurrenz durch das Internet und neue Medien konnte sich die Buchhandlung Hasbargen (zwischenzeitlich Teil der ''LeseZeichen''-Gruppe) bis heute halten.
Die Buchhandlung entwickelte sich schnell zum Hauptanlaufstelle für literarisch Interessierte. Unmittelbar nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] übernahm sein Sohn [[Edzard Hasbargen]] die Buchhandlung bis er diese 1986 an seinen früheren Mitarbeiter [[Heinz Edzards]] in Erbpacht übergab.<ref name=":0" /> Trotz großer Konkurrenz durch das Internet und neue Medien konnte sich die Buchhandlung Hasbargen (zwischenzeitlich Teil der ''LeseZeichen''-Gruppe) bis heute halten.
==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==
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