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Die '''Grundschule Im Spiet''' war zunächst von 1962 bis 1972 eine Volksschule mit bis zu 10 Klassenstufen. Seit 1975 ist sie eine reine Grundschule und vor allem zuständig für den westlichen Einzugsbereich der Stadt Norden.
Die '''Grundschule Im Spiet''' war ursprünglich - von 1962 bis 1972 - eine Volksschule, ehe sie bis 1975 provisorisch auch eine 10. Klasse beherbergte. Seit 1975 ist sie eine reine Grundschule und vor allem zuständig für den westlichen Einzugsbereich der Stadt Norden.
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==Geschichte==
==Geschichte==
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Am 10. März 1969 erhielt die Schule eine eigene Turnhalle. Bis dahin musste man sich behelfsweise mit anderen im Stadtgebiet Vorlieb nehmen. Der allgemeine Schulsport fand für gewöhnlich auf dem [[Jahnplatz]] statt.<ref name=":0" />
Am 10. März 1969 erhielt die Schule eine eigene Turnhalle. Bis dahin musste man sich behelfsweise mit anderen im Stadtgebiet Vorlieb nehmen. Der allgemeine Schulsport fand für gewöhnlich auf dem [[Jahnplatz]] statt.<ref name=":0" />


1972 kam es zu einer Schulreform. Mit dem Niedersächsischen Schulgesetz wurde die Einrichtung einer 10. Klasse erforderlich, sodass die Schule neu geordnet werden musste. Die Situation konnte provisorisch gemeistert werden, bis 1975 das [[Schulzentrum Wildbahn]] fertiggestellt wurde, das seitdem eine Orientierungsstufe darstellte. Die Klassen 5 bis 6 wurden in dieser unterrichtet, während ab Klasse 7 die weiterführenden Schulen zuständig waren. Im selben Jahr wurde die Spietschule damit zu einer reinen Grundschule.<ref name=":0" />
1972 kam es zu einer Schulreform. Mit dem Niedersächsischen Schulgesetz wurde die Einrichtung einer 10. Klasse erforderlich, sodass die Schule neu geordnet werden musste. Die Situation konnte provisorisch gemeistert werden, bis 1975 das [[Schulzentrum Wildbahn]] fertiggestellt wurde. Die Klassen 5 bis 6 wurden in dieser unterrichtet, während ab Klasse 7 die weiterführenden Schulen zuständig waren. Im selben Jahr wurde die Spietschule damit zu einer reinen Grundschule.<ref name=":0" />


Aufgrund akuter Raumnot veröffentlichte die Schule am 28. Juni bzw. 7. August 1969 einen "Hilferuf" an den niedersächsischen Kultusminster Langeheine im [[Ostfriesischer Kurier|Ostfriesischen Kurier]]. Die ursprünglich für 16 Klassen geplante Schule umfasste bereits 21 Klassen. Die Stadt verwies darauf, doch die [[Baracke (Schulstraße)|Schulbaracke]] zu nutzen, was die Elternschaft kategorisch ablehnte. Der Hilferuf an den Kultusminister zeigte Erfolg, sodass dieser persönlich nach Norden reiste, um sich ein Bild der Lage vor Ort zu machen. In Anwesenheit des Regierungspräsidenten Beutz (Regierungsbezirk Aurich) versprach Kultusminister Langeheine die Übernahme der Hälfte der mit 150.000 DM veranschlagten Kosten für einen Anbau. Die Zusage wurde gehalten, doch fehlten weiterhin Lehrer, um die Klassen zu unterrichten.<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 158</ref>
Aufgrund akuter Raumnot veröffentlichte die Schule am 28. Juni bzw. 7. August 1969 einen "Hilferuf" an den niedersächsischen Kultusminster Langeheine im [[Ostfriesischer Kurier|Ostfriesischen Kurier]]. Die ursprünglich für 16 Klassen geplante Schule umfasste bereits 21 Klassen. Die Stadt verwies darauf, doch die [[Baracke (Schulstraße)|Schulbaracke]] zu nutzen, was die Elternschaft kategorisch ablehnte. Der Hilferuf an den Kultusminister zeigte Erfolg, sodass dieser persönlich nach Norden reiste, um sich ein Bild der Lage vor Ort zu machen. In Anwesenheit des Regierungspräsidenten Beutz (Regierungsbezirk Aurich) versprach Kultusminister Langeheine die Übernahme der Hälfte der mit 150.000 DM veranschlagten Kosten für einen Anbau. Die Zusage wurde gehalten, doch fehlten weiterhin Lehrer, um die Klassen zu unterrichten.<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 158</ref>