Zichorien-, Kaffeemehl- und Senffabrik Koch: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Die '''Zichorien-, Kaffeemehl- und Senffabrik Martin Koch''' war eine 1849 von [[Martin Koch]] gegründete Manufaktur zur Herstellung der besagten Produkte. Sie hatte ihren Sitz in der [[Kleine Mühlenstraße|Kleinen Mühlenstraße]]. Das auf der unten aufgeführten Rechnung abgebildete Werksgelände entsprach nicht den tatsächlichen Gegebenheiten, wie alte Bilder zeigen.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 287</ref> Es handelte sich vielmehr um einfache, ärmliche Häuser mit Schornsteinen.
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Die '''Zichorien-, Kaffeemehl- und Senffabrik Martin Koch''' war eine 1849 von [[Martin Koch]] gegründete Manufaktur zur Herstellung der besagten Produkte. Sie hatte ihren Sitz in der [[Kleine Mühlenstraße|Kleinen Mühlenstraße]].


1900 errichtete [[Carl Koch]], der Sohn des Gründers, eine Seilerbahn im Garten der Fabrik. 1902 verlagerte er diese in die [[Westerstraße 13]].<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 201</ref>
1900 errichtete [[Carl Koch]], der Sohn des Gründers, eine Seilerbahn im Garten der Fabrik. 1902 verlagerte er diese in die [[Westerstraße 13]].<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 201</ref> Die Produktion von Zichorienkaffee wurde 1939 eingestellt.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 236</ref>


Die Produktion von Zichorienkaffee wurde 1939 eingestellt.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 236</ref>
1958 wurden verbliebene Teile des ehemaligen Fabrikgebäudes von der [[Cremer Haustechnik|Cremerschen Eisenwarenhandlung]] zu Lagerzwecken genutzt, da die eigenen Kapazitäten nicht mehr ausreichten.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 186</ref> Nachfolgend befanden sich in den Überresten der Fabrik das ''Tor-Team Arends'' und die ''Citipost''. Im Sommer 2019 wurden die letzten Überreste abgebrochen.


1958 wurden verbliebene Teile des ehemaligen Fabrikgebäudes von der [[Cremer Haustechnik|Cremerschen Eisenwarenhandlung]] zu Lagerzwecken genutzt, da die eigenen Kapazitäten nicht mehr ausreichten.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 186</ref> Nachfolgend befanden sich in den Überresten der Fabrik das ''Tor-Team Arends'' und die ''Citipost''. Im Sommer 2019 wurden die letzten Überreste abgebrochen.
==Galerie==
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Datei:Muehlenstrasse Senffabrik Zichorienfabrik Kaffeemehlfabrik Martin Koch Werbung Rechnung 1899.JPG|Zeichnung der ehemaligen Fabrik auf einer Rechnung aus dem Jahr 1899.
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==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==

Version vom 20. Oktober 2021, 21:09 Uhr

Zichorien-, Kaffeemehl- und Senffabrik Koch

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Basisdaten
Gründung 1849
Auflösung vor 1958
Rechtsform unbekannt
Hauptsitz Kleine Mühlenstraße 8

26506 Norden

Die Zichorien-, Kaffeemehl- und Senffabrik Martin Koch war eine 1849 von Martin Koch gegründete Manufaktur zur Herstellung der besagten Produkte. Sie hatte ihren Sitz in der Kleinen Mühlenstraße. Das auf der unten aufgeführten Rechnung abgebildete Werksgelände entsprach nicht den tatsächlichen Gegebenheiten, wie alte Bilder zeigen.[1] Es handelte sich vielmehr um einfache, ärmliche Häuser mit Schornsteinen.

1900 errichtete Carl Koch, der Sohn des Gründers, eine Seilerbahn im Garten der Fabrik. 1902 verlagerte er diese in die Westerstraße 13.[2] Die Produktion von Zichorienkaffee wurde 1939 eingestellt.[3]

1958 wurden verbliebene Teile des ehemaligen Fabrikgebäudes von der Cremerschen Eisenwarenhandlung zu Lagerzwecken genutzt, da die eigenen Kapazitäten nicht mehr ausreichten.[4] Nachfolgend befanden sich in den Überresten der Fabrik das Tor-Team Arends und die Citipost. Im Sommer 2019 wurden die letzten Überreste abgebrochen.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 287
  2. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 201
  3. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 236
  4. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 186

Siehe auch