Alter Bahnhof Norden: Unterschied zwischen den Versionen
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Um 1970 wurde das bisherige Bahnhofsgebäude grundlegend neugestaltet, wobei ein großer Teil des einstigen Charmes dem schmucklosen Zeitgeist weichen musste.<ref>[https://www.westbahn.de/strecken-stationen/hannoversche-westbahn/index.html Geschichte der Westbahn], abgerufen am 1. Juni 2021</ref> | Um 1970 wurde das bisherige Bahnhofsgebäude grundlegend neugestaltet, wobei ein großer Teil des einstigen Charmes dem schmucklosen Zeitgeist weichen musste.<ref>[https://www.westbahn.de/strecken-stationen/hannoversche-westbahn/index.html Geschichte der Westbahn], abgerufen am 1. Juni 2021</ref> | ||
Bis in die Mitte der 1980er Jahre war der Norder Bahnhof ein Knotenpunkt im Eisenbahnverkehr an der nordwestdeutschen Küste. Bis in die 1950er Jahre hinein war Norden Standort eines Bahnbetriebswerkes (Bw), zu dem ein vierständiger Ringlokschuppen gehörte, der noch existiert und unter anderem als Eisenbahnmuseum genutzt wird. Ein [[Alter Wasserturm|Wasserturm]] wurde 1984 gesprengt. Das Gebäude der Güterabfertigung wurde im Zuge der Errichtung der neuen Bahnstation Anfang der 2000er Jahre wie das ehemalige Empfangsgebäude - bis auf einige technische Anlagen - abgerissen. | Bis in die Mitte der 1980er Jahre war der Norder Bahnhof ein Knotenpunkt im Eisenbahnverkehr an der nordwestdeutschen Küste. Bis in die 1950er Jahre hinein war Norden Standort eines Bahnbetriebswerkes (Bw), zu dem ein vierständiger Ringlokschuppen gehörte, der noch existiert und unter anderem als Eisenbahnmuseum genutzt wird. Ein [[Alter Wasserturm|Wasserturm]] wurde 1984 gesprengt. Das Gebäude der Güterabfertigung wurde im Zuge der Errichtung der neuen Bahnstation Anfang der 2000er Jahre wie das ehemalige Empfangsgebäude - bis auf einige technische Anlagen - abgerissen. | ||
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Das alte Bahnhofsgebäude wurde zwar mit der Einweihung der neuen Bahnhofsanlagen aufgegeben, blieb jedoch noch bis zum Frühjahr 2011 erhalten, da sich hier noch wichtige bahntechnische Einrichtungen befanden. Nach jahrelangem Leerstand ohne Nutzung war es allmählich zu einer unansehnlichen Ruine verkommen, wurde schließlich abgerissen und durch den Neubau einer Gewerbeimmobilie (Fressnapf) ersetzt.<ref>[https://www.oz-online.de/-printartikel/3841709/Alter-Bahnhof-weicht-der-Fressnapf-Filiale Online-Bericht der Ostfriesen-Zeitung vom 2. März 2011], abgerufen am 26. April 2021</ref> Ein sich ebenfalls im südlichen Bereich des Norder Bahnhofs befindliches Stellwerksgebäude, das unter Denkmalschutz steht, wurde an einen privaten Käufer veräußert und wird zurzeit wieder renoviert. | Das alte Bahnhofsgebäude wurde zwar mit der Einweihung der neuen Bahnhofsanlagen aufgegeben, blieb jedoch noch bis zum Frühjahr 2011 erhalten, da sich hier noch wichtige bahntechnische Einrichtungen befanden. Nach jahrelangem Leerstand ohne Nutzung war es allmählich zu einer unansehnlichen Ruine verkommen, wurde schließlich abgerissen und durch den Neubau einer Gewerbeimmobilie (Fressnapf) ersetzt.<ref>[https://www.oz-online.de/-printartikel/3841709/Alter-Bahnhof-weicht-der-Fressnapf-Filiale Online-Bericht der Ostfriesen-Zeitung vom 2. März 2011], abgerufen am 26. April 2021</ref> Ein sich ebenfalls im südlichen Bereich des Norder Bahnhofs befindliches Stellwerksgebäude, das unter Denkmalschutz steht, wurde an einen privaten Käufer veräußert und wird zurzeit wieder renoviert. | ||
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Datei:Bahnhof - 21042003.jpg|mini|Aufnahme vom 21. April 2003. | |||
Datei:Bahnhof - 02052003.jpg|mini|Aufnahme vom 2. Mai 2003. | |||
Datei:Bahnhof - 04052003.jpg|mini|Aufnahme vom 4. Mai 2003. | |||
Datei:Bahnhof - 18052003.jpg|mini|Aufnahme vom 18. Mai 2003. | |||
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==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||