Gebrüder Freese: Unterschied zwischen den Versionen
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Der einsetzende [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] brachte den Betrieb vorläufig zum Erliegen, da alle drei Brüder zum Kriegsdienst einberufen wurden und es damit niemanden gab, der das Unternehmen hätte fortführen können. Erst nach Kriegsende konnte die Produktion wieder aufgenommen werden, doch schon 1923 starb mit Carl der Innovationsmotor des Unternehmens. Zwar befasste sich auch Ulrich mit der Elektrotechnik und damit einem neuen Feld, doch als auch Johann seinen Beruf wegen körperlicher Gebrechen ab 1934 nicht mehr ausüben konnte, war das Ende des Unternehmens abzusehen. Endgültig kam der Betrieb nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zum Erliegen, da die Freeses, wie viele mittelständische Unternehmen, den immensen Herausforderungen der Nachkriegszeit nicht standhalten konnten.<ref name=":2" /> | Der einsetzende [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] brachte den Betrieb vorläufig zum Erliegen, da alle drei Brüder zum Kriegsdienst einberufen wurden und es damit niemanden gab, der das Unternehmen hätte fortführen können. Erst nach Kriegsende konnte die Produktion wieder aufgenommen werden, doch schon 1923 starb mit Carl der Innovationsmotor des Unternehmens. Zwar befasste sich auch Ulrich mit der Elektrotechnik und damit einem neuen Feld, doch als auch Johann seinen Beruf wegen körperlicher Gebrechen ab 1934 nicht mehr ausüben konnte, war das Ende des Unternehmens abzusehen. Endgültig kam der Betrieb nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zum Erliegen, da die Freeses, wie viele mittelständische Unternehmen, den immensen Herausforderungen der Nachkriegszeit nicht standhalten konnten.<ref name=":2" /> | ||
Das Gebäude wurde | Das Gebäude wurde wenig später von [[Jutta Groeneveld]] erworben, die mit ihrem Ehemann die benachbarte [[Rats-Apotheke]] betrieb. Nach einer gelungenen Renovierung zog im vorderen Teil die ''Ubbo-Emmius-Buchhandlung'' ein, während im hinteren Teil sich schon bald mehrere Ärzte niederließen.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 212</ref> Die Buchhandlung gibt es nicht mehr, doch nach wie vor sind zahlreiche Ärzte hier ansässig, sodass die angrenzende Lohne auch [[Dokters Pad]] genannt wurde und wird. | ||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||